Übersicht über die BNE Projekte an der Friedensburg-Oberschule
Was ist BNE?
BNE ist die Abkürzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ermöglicht jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen.
BNE-Projekte im Jahr 25-26
BNE-Projekte im Jahr 25-26 an der Friedensburg-Oberschule
01. Im Frühjahr 2025 haben wir zusammen mit Frau Luise Grahl (Projektleiterin „KlimaHub“ bei co2online gemeinnützige GmbH) das erstes Netzwerktreffen des KlimaHubs in Berlin an der Friedensburg-Oberschule am 16.6.2025 organisiert und erfolgreich durchgeführt.Als sogenannte „Leuchtturm-Schule“ für den Klimaschutz haben unsere Schüler:innen dort unsere Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beim Eröffnungsvortrag vorgestellt. Danach gab es einen regen Austausch mit anderen Schulen und Projektpartnern aus Berlin und Brandenburg zum Thema Klimaschutz an Schulen.
Details siehe: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/klimahub/
02. Schüler:innen aus dem 12. und aus dem 9. Jahrgang haben im Frühjahr 2025 zusammen mit Barbara Vergara Niedermayr und Prof. Dr. Stefan Norra von der Universität Postdam an einem Projekt gearbeitet, um die bisherige Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule zu erfassen und auf dieser Grundlage einen Plan zu entwerfen, um die Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule zu verbessern. Wir haben dazu in mehreren Tagen zunächst ganz praktisch die bisherige Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule bestimmt. Und das Projekt mündet dann auf diesen Grundlagen in gemeinsam entworfene Pläne, um die Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule zukünftig zu verbessern.
Details siehe: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/erfassung-und-verbesserung-der-klima-resilienz-der-friede/
03. Die Erfassung und Verbesserung der Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule ging dann über die Sommerferien 2025 in die nächste Runde: Mit Hilfe einer Temperatur-Mess-Aktion auf dem Schulgelände sollte erfasst werden, inwieweit es notwendig ist, durch eine klimaangepasste Gestaltung unseres Schulhofs den Auswirkungen der immer stärker sich ausprägenden Klimakrise entgegenzuwirken. Konkrete Messdaten konnten dbelegen, wie sich die Temperaturen derzeit auf unserem Schulgelände verhalten und wie sich unsere bereits angegangenen Maßnahmen (z.B. FABIKLI, z.B. FEIN und andere) positiv auf das Mikroklima auf unserem Schulhof auswirken. Die Aktion wurde unterstützt durch die Deutsche Umwelthilfe e.V., die uns dafür entsprechende professionelle Datenlogger zur Verfügung gestellt hat. Dieses Projekt ergänzt und erweitert unsere Bemühungen zur Erfassung und Verbesserung der Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule, die wir in Kooperation mit der Universität Potsdam begonnen haben (siehe auch: 2. Klima-Resilienz).
04. Wir nehmen am bezirklichen Projekt „Schwammschulhöfe in Charlottenburg-Wilmersdorf“ teil. Erste Schritte dazu haben wir bereits gemacht: Wir haben drei 1000-Liter-Regenwasserspeicher (IBC) ("Intermediate Bulk Container") im Schulgarten installiert, die wir mit Unterstützung durch „Grün macht Schule“ (https://www.gruen-macht-schule.de/de/ ) dankenswerterweise finanzieren konnten. Langfristig gibt es das Ziel, den gesamten Schulhof der Friedensburg-Oberschule in einen sog. „Schwammschulhof“ zu verwandeln. Dazu gibt es bereits eine Projektvorstellung der Sachbearbeitung Klimaanpassung des zuständigen Bezirksamts, so dass die nächsten Schritte bereits analysiert wurden.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/schwammschulhoefe/
05. Um Schüler:innen der Klassen 9 bis 13 die Möglichkeit zu geben, ihre Kreativität und Innovationskraft im Rahmen von BNE-Projekten zu beweisen, bietet die Chemiedidaktik der Universität Osnabrück seit 2020 Make@thons an. Dabei widmen sich Schüler:innen jeder Schulform, begleitet von Mentor:innen, zukunftsträchtigen Themen. Seit Anfang 2022 werden die Make@thons der Universität Osnabrück von der Siemens Stiftung gefördert. Sie sind Teil des neuen MINT-Hubs Siemensstadt Square in Berlin-Spandau. Seit 2023 nehmen wir an den Make@thons (zunächst in den Räumen der Siemens-Stiftung) teil und seit 2024 bieten wir direkt an der Friedensburg-Oberschule einen Make@thon in Kooperation mit der Universität Osnabrück und der Siemens Stiftung an (https://www.fosberlin.eu/profile/mint/default-5b96aa2793/makethon/). Diese Kooperation konnten wir in 2025 verstetigen und konnten in der letzten vollständigen Schulwoche vor den Sommerferien den Make@thon zum Thema "Wasser.Klima.Zukunft: Wie können wir dem Klimawandel begegnen und Wasser nachhaltig nutzen?“ an unserer Friedensburg-Oberschule in Kooperation mit der Universität Osnabrück und der Siemens Stiftung durchführen. Zusätzlich zu den etwa 80 Schüler:innen unserer Schule haben auch noch etwa 40 Schüler:innen des vom Carl-Friedrich-von-Siemens Gymnasium aus Spandau teilgenommen.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/profile/mint/default-5b96aa2793/makethon/makethon-2025/#c3055
06. Ausgehend von Projekten des Make@thons hatten wir eine besonders aktive Schüler:innen-Gruppe, die den Albedo-Effekt und die Auswirkungen weiterer biotischer und abiotischer Parameter auf begrünte und unbegrünte Fassaden an unserer Schule untersucht hat - mit dem - stark verkürzt ausgedrückten - Ergebnis, dass begrünte Fassaden sehr hohe Temperaturen im Sommer bzw. sehr kühle Temperaturen im Winter im Gebäude abmildern können, und so einen aktiven Beitrag zum Energie-Sparen und zum Klimaschutz beitragen könnten.
Im Sommer sorgt im Wesentlichen der Albedo-Effekt von Grün-Pflanzen dafür, dass sich die Außenwände nicht übermäßig erwärmen. Zusätzlich hilft die Beschattung der Wände, dass diese sich weniger erwärmen, als wenn sie unbeschattet wären. Die Transpiration der Pflanzen sorgt zusätzlich dafür, dass die Wände weiter herunter gekühlt werden, weil die Energie für den Phasenübergang des Wassers vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand aus der Umgebungsluft entnommen wird. Somit müsste in heißen Sommern auch weniger Energie für Klimaanlagen verschwendet werden, und somit auch weniger CO2 zur Stromproduktion ausgestoßen werden.
Im Winter halten die Pflanzen ein „Luftpolster" zwischen Pflanze und Fassade „fest“, was dafür sorgt, dass die Wände durch diese Luftschicht zusätzlich isoliert werden. Somit müsste in kalten Wintern auch weniger Energie durch Heizungen verschwendet werden, und somit auch weniger CO2 zur Wärmeproduktion ausgestoßen werden. Zusätzlich speichern langlebige Fassaden-Pflanzen CO2, so dass durch eine solche Begrünung der CO2-Gehalt der Luft zusätzlich gesenkt werden kann.
Insgesamt könnte so der drohende Klimawandel abgemildert werden.
Unsere Schüler:innen-Gruppe hat diese Annahmen durch zahlreiche Messergebnisse, die mit Hilfe von Digital-Thermometern, Infrarot-Thermometern und einem Lux-Meter aufgenommen wurden, bestätigt. Diese Gruppe wurde für ihre Untersuchungen und Schlussfolgerungen auf dem Jugend forscht Regionalwettbewerb Berlin-Süd mit dem 1. Platz und auf dem Jugend forscht Landeswettbewerb Berlin mit dem 3. Platz im Gebiet Geo- und Raumwissenschaften ausgezeichnet, was die Korrektheit der Messungen bestätigt (https://www.fosberlin.eu/projekte/jugend-forscht/aktuelle-projekte/).
Diese Arbeit wurde auch beim BundesUmweltWettbewerb eingereicht und mit einem Sonderpreis ausgezeichnet (https://www.fosberlin.eu/profile/mint/default-5b96aa2793/bundesumweltwettbewerb/).
Daher wollten wir dieses Momentum nutzen und mit einer weitergehenden Schulhof- und Fassadenbegrünung an der Friedensburg-Oberschule zeitnah beginnen.
Die Idee war, dass wir die Effektivität verschiedener Pflanzenarten, den Klimawandel abzumildern, weiter untersuchen wollen. Dazu sollen weitere Klassen und Kurse in das Projekt eingebunden werden, so dass die Arbeiten des Pflanzens, der Pflege und ggf. der Ernte überwiegend in die Hand der Schüler:innen (unter der Aufsicht von Lehrkräften) übergehen sollte.
Für das Projekt benötigten wir geeignete Pflanzen, geeignete Pflanz-Erde und ggf. Regentonnen.
Dazu haben wir unter der Federführung unseres FOS-Fördervereins e.V. beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin einen Antrag auf Mittel aus dem Fördertopf „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN) über den Betrag von 3500 € gestellt, der erfreulicherweise auch genehmigt wurde.
Weitergehende Informationen zum FEIN-Programm, das uns bei der Schulhof-Begrünung unterstützt hat, finden sich auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (https://www.berlin.de/sen/stadtentwicklung/quartiersentwicklung/programme/freiwilliges-engagement-in-nachbarschaften-fein/).
Da das Projekt nicht nur den drohenden Klimawandel abmildern soll, sondern auch ein pädagogisches Projekt werden soll, sollten teilweise auch Pflanzen ausgesucht werden, deren Früchte von den Schüler:innen geerntet, ggf. verarbeitet und gegessen werden können.
Auch könnten unter einer entsprechenden Bepflanzung neue Flächen auf dem Schulhof entstehen, die vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt wären und so den Schüler.innen auch im Hochsommer ermöglichen würden, die Pausenzeiten oder ggf. sogar Unterricht auf dem nun stärker begrünten Schulhof zu verbringen.
Zum Start des Projekts wurde das Projekt zunächst von zwei Lehrkräften, deren Schüler:innen und der Schulleitung der Friedensburg-Oberschule initiiert.
Es wurde dann nach und nach erweitert, so dass sich weitere Lehrkräfte und Schüler:innen der Friedensburg-Oberschule an diesem Projekt beteiligen konnten.
Langfristig könnte das Begrünungsprojekt auch ein Vorbild für andere Schulen und öffentliche Gebäude Berlins und darüber hinaus im gesamten Bundesgebiet werden.
Am 16.6.2025 hatten wir daher ein Vernetzungstreffen („Klima-Hub“ in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft „CO2online“) mit anderen Schulen aus der Region Berlin und Brandenburg an unserer Schule, wo wir unser Projekt als Vorbild für andere interessierte Schulen vorstellen konnten.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/fein/
07. Die Friedensburg-Oberschule nimmt teil am Projekt "Fassadenbegrünung und Biomasseverwertung für Klimaschutz an Schulen“ (FABIKLI), das von der TU Berlin unter der Leitung von Dr. Thomas Nehls (FG Ökohydrologie & Landschaftsbewertung) ausgeht. Näheres unter: (https://www.fabikli.de/).
Das Projekt FABILKI hat bereits einige Fassaden an Berliner Schulen erfolgreich begrünt.
Die besondere - und damit gänzlich neue - Variante an unserer Friedensburg-Oberschule wird sein, dass wir die schnellwachsenden Pflanzen, wie z.B. Hopfen, an einem Stahlseil VOR den südlichen Fenstern des Hauses 4 hochranken lassen (so dass das Gebäude nicht berührt und damit auch gesichert nicht beschädigt wird), da dieser Gebäudeteil durch starke Sonnenstrahlung sich allzu sehr aufheizt. Im Hochsommer wird dann der Hopfen seine maximale Wuchshöhe erreicht haben und durch den Schattenwurf - so die Theorie - die dahinterliegenden Räume kühlen, so dass sie sich nicht übermäßig wie bisher aufheizen. Über Umlenk-Rollen kann die gewonnene Biomasse mit dem darin gespeicherten CO2 im Herbst herabgelassen und geerntet werden. Die Biomasse und damit das CO2 soll dann in Kompositwerkstoffen zu z.B. Baumaterial verarbeitet und damit langfristig sinnvoll gespeichert werden.
Somit hätte man einen mehrfachen Effekt:
1. Im Sommer werden die dahinterliegenden Räume beschattet und somit effektiv gekühlt.
2. Überschüssiges CO2 wird effektiv aus der Atmosphäre entfernt.
3. Ökologisch gewonnene Baustoffe werden produziert, die im Bau eingesetzt werden können.
Wir haben 4 IBC ("Intermediate Bulk Container“) mit dem Volumen 1000 Liter gebraucht (und damit nachhaltig) erworben (mit der dankenswerten finanziellen Unterstützung von „Grün macht Schule“). Ein solcher Container wird über einen „Wasserdieb“ mit dem Regenablauf des Hauses 4 verbunden und als Wasserspeicher genutzt. Über eine Solarwasserpumpe werden die 3 anderen IBC, die von uns zu Pflanzcontainern umgewandelt wurden, automatisch bewässert.
In diesem Jahr wollen wir mit der ersten Bepflanzung der umgerüsteten IBS beginnen.
Beteiligt sind Schüler:innen des aktuellen 10. und des 12. Jahrgangs.
Das Projekt wird von einigen Schüler:innen wissenschaftlich ausgewertet werden und dann auch beim Jugend forscht - und später beim BundesUmwelt-Wettbewerb eingereicht werden.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/fabikli/
08. Ausgehend von unserem BNE-Schüler:innen-Austausch mit Sri Lanka, den wir in 2023 initiierten, haben wir unsere Kooperation mit der SBNE in dieser Hinsicht verstetigt:
08a. Der BNE-Schüler:innen-Austausch mit Sri Lanka konnte in seine nächste Runde gehen: Sieben Schüler:innen und deren Lehrkräfte aus Sri Lanka besuchten unsere Friedensburg-Oberschule und unsere Partnerschule, die Nelson-Mandela-Schule (NMS) im Bezirk vor den Sommerferien 2025 und arbeiteten gemeinsam mit unseren Schüler:innen an BNE-Projekten (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/besuch-aus-sri-lanka/).
08b. Vor den Sommerferien (30.6.-11.7.2025) präsentierten unsere Jugendlichen aus Kalpitiya gemeinsam mit dem Goethe-Institut Colombo eine Fotografie-Ausstellung in Berlin an der Nelson-Mandela-Oberschule in Kooperation mit der Friedensburg-Oberschule zusammen mit ausgewählten Schüler:innen der beiden Berliner Schulen. Diese Ausstellung konnte einerseits die Schönheit der Natur in Sri Lanka zeigen und andererseits die Auswirkungen der Abfallentsorgung auf die Lebensbedingungen der Menschen in Sri Lanka thematisieren (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/test-1/#c3116).
08c. Weitere Kunstwerke wurden parallel dazu auf dem Steinplatz in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt:
Die Open-Air-Fotoausstellung „Humanity & Earth“ zeigte Fotografien, die Konzepte der Umwelt- und Klimakrise, der Kultur und der Menschlichkeit in Sri Lanka erforschen.
Der Fotograf Ramanathan Parilojithan, der mit uns bei unserem BNE-Schüler:innen-Austausch kooperiert, führte uns und die Gäste aus Sri Lanka durch die Ausstellung https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1573456.php)
08d. Sieben Schüler:innen aus dem 12. und 13. Jahrgang der Friedensburg-Oberschule machen sich mit ihrer Lehrkraft auf die 2. BNE-Schüler:innenreise vom 26.10.-7.11.25 nach Sri Lanka, um dort vor Ort die initiierten Schulpartnerschaften in der Region Kalpitiya zu stärken und auszubauen (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/2025-26-sbne-schuelerinnen-reise-sri-lanka/).
08e. Die Schüler:innen des letzten Austausches mit Sri Lanka stellten den Eltern und deren Kindern dieses Projekt zu unserem Tag der offenen Tür und bei der Winter-Show näher dar und erklärten, warum dieser Austausch im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stattfindet. Außerdem wurden wieder Armbänder gegen Spende angeboten, die von den Schüler:innen aus Sri Lanka aus alten Fischernetzen durch Upcycling gewonnen wurden. Die Spenden werden den am Austausch beteiligten Schulen vor Ort in Kalpitiya helfen, weitere BNE-Projekte anzubieten (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/test-1/#c3116).
08f. Die Botschafterin für Sri Lanka, die beim letztjährigen Austausch auch die Schüler:innen der Friedensburg-Oberschule vor Ort in Kalpitiya besucht hatte und sich persönlich in den Projekten, wie z.B. „Beach-Clean-up“ beteiligt hatte, erkundigte sich bei den Schüler:innen über die weiteren Planungen für die nächsten Schuljahre. Einige Schüler:innen boten handgemachte Bracelets (Artisan-Bändchen) an, die die Austauschschüler:innen in Sri Lanka aus alten Fischernetzen, die am Strand gemeinsam gesammelt wurden, und durch Up-Cycling aufgewertet wurde (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/kooperation-mit-der-botschaft-fuer-sri-lanks/).
08g. Ein neues „Spin-off“ aus diesem BNE-Austausch ist unsere Schüler:innen-Firma „Fair-Lanka", die „Fair-Trade-Produkte”, die biologisch-dynamisch in der Region Kalpitiya / Sri Lanka hergestellt wurden, im Bereich unserer Schule und darüber hinaus vermarkten wird.
Ein Schwerpunkt im Bereich BNE an der Friedensburg-Oberschule war in den letzten Schuljahren der Aufbau einer Schulpartnerschaft mit Schulen in der Region Kalpitiya / Sri Lanka, die mit Umweltproblemen zu kämpfen hat.
In Kooperation mit der SBNE (Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ist es uns gelungen, einen Schüler:innen-Austausch zwischen den Regionen anzustoßen und zu etablieren, wobei beide Seiten an der Verbesserung der Umweltsituation in beiden Regionen kooperativ zusammen arbeiten (Projekte).
Diesen Austausch verstetigen wir und wollen ihn qualitativ ergänzen:
In einem regulären „BoP-(Berufsorientierte Projekte)-Unterricht-Naturwissenschaften“-Kurs (https://www.fosberlin.eu/fachbereiche/bop-berufsorientierte-projekte/) setzen wir seit dem Schuljahr 2025-26 den Schwerpunkt auf die Etablierung einer Schüler:innen-Firma, die „Fair-Trade-Produkte”, die biologisch-dynamisch in der Region Kalpitiya / Sri Lanka hergestellt wurden, im Bereich unserer Schule und darüber hinaus vermarktet. Dieses Vorhaben ist zukunftsorientiert. Die Schüler:innen lernen den selbstständigen Aufbau einer (Schüler:innen-)-Firma kennen und sie ist in Form eines regulären „BoP-(Berufsorientierte Projekte)-Unterricht-Naturwissenschaften"-Kurses in den Schulalltag einbezogen. Die Schüler:innen werden zukünftig auch lokale Einzelhändler, Geschäfte, Cafés und Lokale aufsuchen, um diese vom Gesamtkonzept der Fairtrade-Idee und von den Produkten aus Sri Lanka und den damit einhergehenden globalen Bezügen zu überzeugen. Insofern können durch das Vorhaben die BNE-Kompetenzen, die Umsetzung der SDGs, der Whole School Approach oder die Selbstwirksamkeit der Schüler:innen gefördert werden.
Dieses Projekt erfolgt in Kooperation mit:
- SBNE (Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (https://sbne.de/ )
- youstartN der Stiftung Bildung (https://www.stiftungbildung.org/youstartn/)
Weitere Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/fair-lanka/
09. Neben dem Wettbewerb "Energiesparmeister - Sonderpreis für die beste Weiterentwicklung“ stellen wir uns einigen weiteren BNE-Wettbewerben:
09a. Wir stellen uns mit vier Teams dem "17-Ziele-Wettbewerb für Berliner Schulklassen und Schüler:innen" der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (https://sbne.de/veranstaltungen/ideen-fuer-eine-bessere-welt-17-ziele-wettbewerb-fuer-berliner-schulklassen-und-schuelerinnen/). Unsere vier Teams bewerben sich mit folgenden Projekten:
17-Ziele-Wettbewerb-01-Green-Support (Klasse 13.06)
17-Ziele-Wettbewerb-02-Mykorrhiza-vs.-Mikroplastik (LK-12-Bio)
17-Ziele-Wettbewerb-03-BNE-Schüler:innen-Austausch Charlottenburg-Wilmersdorf-Kalpitiya-Sri-Lanka (diverse Schüler:innen)
17-Ziele-Wettbewerb-04-Energie-,Klima-und-Umweltdetektive (diverse Schüler:innen).
Details unter https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/17-nachhaltigkeitsziele-wettbewerb/
Ergebnisse von der Preisverleihung werden wir nach dem 26.3.2026 unter obiger URL vorstellen.
09b. Wir beteiligen uns in diesem Schuljahr auch erstmals am Wettbewerb „Blauer Kompass“, der vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und dem Umweltbundesamt (UBA) ausgerichtet wird und als Bundespreis verliehen wird (https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/kompetenzzentrum-kompass/wettbewerb-blauer-kompass).
Der Bundespreis „Blauer Kompass“ ist die höchste staatliche Auszeichnung in Deutschland für Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen zum Umgang mit Klimafolgen wie Hitze, Dürre und Starkregen zu präsentieren. Teilnahmeberechtigt sind Kommunen, Schulen und Schulprojekte, privatwirtschaftliche und kommunale Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Verbände, Vereine und Stiftungen, die in Deutschland ansässig sind. Da es seit diesem Jahr für Schulen und Schulprojekte eine eigene Kategorie gibt, treten wir in diesem Jahr erstmals an, die die Themen zur „DNA" unserer Schule passen.
Wir haben BNE als ein Entwicklungsziel unserer Friedensburg-Oberschule definiert und daher werden wir hoffentlich mit unserem vielfältigen Portfolio im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung in diesem Wettbewerb „punkten" können.
Die eingereichten Maßnahmen müssen einen Beitrag zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland leisten.
Die Klimaanpassung muss dabei jedoch nicht das alleinige Ziel der Maßnahme darstellen.
Und zu diesen Aspekten haben wir bereits vielfältige Projekte angestoßen, umgesetzt und einige weitere befinden sich in akuter Planung.
Über den Ausgang unserer Bewerbung werden wir natürlich zeitnah auf unserer Seite (s.u.) berichten.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/blauer-kompass/
09c. Wir befinden uns aktuell im Bewerbungsprozess um den Titel "Internationale Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule in Europa“.
Als Handlungsfeld 1 (H1) (Wahl eines deutschlandweiten Themas) haben wir unsere Bemühungen zur Fassadenbegrünung an der Friedensburg-Oberschule als Modellprojekt für andere öffentliche Gebäude in Deutschland gewählt. Dieses Projekt nahm seinen Ausgang im Make@thon 2024 an der Friedensburg-Oberschule. Der Make@thon hatte den Schwerpunkt "Wie können wir den Klimawandel eingrenzen? Wie können wir uns an den Klimawandel anpassen?“ und eine aktive Schüler:innen-Gruppe erhielt den „Science-Award“ für ihre Forschungen, inwieweit Fassadenbegrünung eine effektive Maßnahme gegen den Klimawandel sein könnte.
Die Gruppe ergänzte sich um einen weiteren Schüler und erweitere ihre Forschungen und zog damit zum Jugend forscht Wettbewerb, den sie sehr erfolgreich abschlossen.
Ihre Arbeit konnten sie noch weiter ergänzen und ebenfalls erfolgreich beim BundesUmweltWettbewerb einreichen.
Ausgehend von diesem Erfolg stellten wir den Antrag FEIN („freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“), dessen Umsetzung wir inzwischen feiern konnten (s.o.).
Als Handlungsfeld 2 (H2) (Wahl eines schulspezifischen Themas) haben wir die Etablierung einer Schüler:innen-Firma, die “Fair-Trade-Produkte”, die biologisch-dynamisch in der Region Kalpitiya / Sri Lanka hergestellt wurden, im Bereich unserer Schule und darüber hinaus vermarktet, ausgewählt (s.o.). Dieses Projekt hat sich aus unserem BNE-Schüler:innen-Austausch mit Sri Lanka (Link) ergeben. Wir erhoffen uns eine Nominierung als "Internationale Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule in Europa“ und sind sehr froh, Teil des Auswahlverfahrens zu sein, weil wir durch die zahlreichen Gespräche, Treffen (persönlich und/oder virtuell) und Veranstaltungen, die von den Ausrichtern (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, KATE e.V. und Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V.) organisiert wurden, schon viele Impulse für unsere weiteren BNE-Aktivitäten erhalten haben.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/internationale-nachhaltigkeitsschule-/-umweltschule-in-eu/
10. Weitere Projekte, die sich derzeit im Planungsstadium befinden:
10a. Wir haben uns erfolgreich zum Programm „Zuku_KI – Umweltschutz trifft KI. Ein Planspiel“ angemeldet. Es handelt sich um ein neues kostenfreies Bildungsprogramm von KOSMO-b.
Wir haben bereits viele sehr gute Projekte zusammen mit dem UFU-Institut, das sich jetzt KOSMO-b nennt, erfolgreich gemacht und da BNE in der DNA unserer Friedensburg-Oberschule liegt, möchten wir diesen Weg gern weiter beschreiten.
Wir haben angeboten, dass das Projekt an unserer Schule ausprobiert werden kann.
Mit Zuku_KI – Umweltschutz trifft KI startet KOSMO-b ein neues, kostenfreies Bildungsprogramm, in dem junge Menschen sich praxisnah und niedrigschwellig mit den Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz (KI) und Umweltschutz auseinandersetzen.
Zuku_KI ist ein interaktives Planspiel, in dem Schüler*innen in verschiedene Rollen eines Expert:innen-Rats schlüpfen.
Ausgangspunkt ist der geplante Bau eines KI-Rechenzentrums im Umland einer großen Kommune.
Die Teilnehmenden diskutieren den Bau mitten in der Natur und beleuchten die grundsätzlichen Chancen und Risiken von KI für den Umweltschutz.
Wir planen vor der Veröffentlichung das Programms an unserer Schule im Juni 2026 in einem etwa 3-stündigen Workshop zu testen.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/zuku-ki-umweltschutz-trifft-ki/
10b. Im Sommer letzten Jahres haben wir uns mit einer Interessens-Bekundung und einem LoI (Letter of Interest) für das Projekt „Innovationslab klimaneutrales Berlin“ (damals noch unter dem Arbeitstitel „Klimaakademie“) beworben. Und nun, da es eine Zusage zur Förderung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie gibt, können wir nun nach Aussagen des UfU-Instituts nun wirklich bald damit starten.
Das Innovationslab klimaneutrales Berlin bringt Verwaltung, öffentliche Einrichtungen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam praxisnahe Lösungen für klimaneutrale öffentliche Gebäude zu entwickeln und damit den Weg zur Klimaneutralität Berlins bis 2045 zu ebnen. Ganz konkret wird das Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. -UfU- mit 20 öffentlichen Einrichtungen zusammenarbeiten und dort teilweise auch nicht-investive und auch gering-investive Maßnahmen durchführen.
Im ersten Schritt identifiziert und kontaktiert das UfU-Institut nun die verschiedensten relevanten Akteur:innen in Berlin.
Im Laufe des Projekts wird es dann diverse weitere Vernetzungstreffen und konkrete thematische Beteiligungsworkshops sowie eine größere jährliche Veranstaltung geben.
Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen in Kooperation mit dem Ufu-Insitut gemacht: So ist unsere “Road-Map“ auf dem Weg zu einer Klima-neutraleren Schule im Workshop „KlimaVisionen“ (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/klimavisionen/) mit dem Ufu-Institut entstanden.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/innovationslab-klimaneutrales-berlin-klimaschutz-akademi/
10c. In Kooperation mit der ECOPV-EU GmbH (https://www.ecopv-eu.com/) mit Sitz in Hessen, einer anerkannten Organisation für Herstellerverantwortung (OfH), planen wir im Rahmen des Batterierecht-Durchführungsgesetzes (BattDG) die gesetzlichen Rücknahme- und Verwertungspflichten für Geräte-Altbatterien anzugehen.
Die ECOPV-EU GmbH baut derzeit ein Rücknahmesystem für gebrauchte tragbare Gerätebatterien auf und möchte mit uns als Friedensburg-Oberschule einen Pilotstandort errichten.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/altbatterien-ruecknahme-pilotprojekt/
10d. Kooperation mit Global Goals für Berlin e.V.: Zusammen mit Global Goals für Berlin e.V. (https://globalgoalsberlin.de/) haben wir am 25.11.2025 eine SDG-Bank, die unsere BNE-Bereiche auf dem Schulhof wunderbar ergänzt (vermittelt von der SBNE (Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf: https://sbne.de/ueber-uns/), aufgestellt bekommen.
Zusammen mit Global Goals für Berlin e.V. haben wir die Vision entwickelt, dass die anvisierte EXPO 2035 der Kieze ganz Berlin 2035 und damit auch die Friedensburg-Oberschule zur Weltausstellung machen könnte. Wir würden jedenfalls sehr gern zusammen mit Global Goals für Berlin e.V. Teil der EXPO 2035 der Kieze in Berlin werden und unsere BNE-Projekte in diesem Rahmen einem breiten Publikum vorstellen.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/global-goals-fuer-berlin/
11. Wir haben unsere steten Bemühungen um Energie-, Klima- und Umwelt-Schutz seit etwa 2007 an der Friedensburg-Oberschule dokumentarisch in kurzer Form erfasst und auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt, da wir der Ansicht sind, dass unsere Weiterentwicklung auch ein Vorbild für andere Schulen sein könnte.
Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne/
12. Alle Aspekte zu Energie-, Klima- und Umwelt-Schutz laufen zusammen in der AG „Energie-, Klima- und Umwelt-Detektiv:innen“.
Details zur AG unter https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/ag-energie-klima-undumweltdetektivinnen/
und eine Übersicht über alle BNE-Projekte findet man unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
Autor: Michael Böker für die AG „Energie-, Klima- und Umwelt-Detektiv:innen“
BNE-Projekte im Jahr 24-25
BNE-Projekte im Jahr 24-25 an der Friedensburg-Oberschule
AG „Energie-, Klima- und Umweltdetektiv:innen“
Alle Fäden zum Energiesparen, Klima- und Umweltschutz laufen in der AG „Energie-, Klima- und Umweltdetektiv:innen“ zusammen. Hier wird entschieden, welche Projekte Vorrang haben und wie diese umgesetzt werden können. Dann werden Kooperationspartner:innen (intern/extern) recherchiert und nach einer Lösung gesucht. Da die AG seit dem Schuljahr 2007/08 durchgängig und ohne Ablaufdatum läuft, werden die Projekte nach und nach verbessert und umgesetzt. Nach Abschluss einer Maßnahme werden neue Ideen fokussiert und in diesem Verfahren bestmöglich umgesetzt. NACH dem Projektabschluss ist VOR dem Beginn des nächsten Projekts. Regelmäßig treten neue Schüler:innen der AG bei, wenn Absolvent:innen uns verlassen: frischer Wind! Wir konnten 2022 die Fachjury beim Energiesparmeister-Wettbewerb insbesondere mit folgenden Punkten überzeugen:
- unser detektivisches Aufspüren von „Stromfressern“ und der Suche nach Alternativen
- unsere Austausch-Programme mit ausländischen Schüler:innen zum Thema Nachhaltigkeit
- unsere Nutzung erneuerbarer Energie vom Schuldach
- unser Blick für das große Ganze zum Thema „nachhaltige Entwicklung"
So wurden wir 2022 zum „Energiesparmeister“ in Berlin ausgezeichnet.
Wichtig ist uns noch, dass alle Projekte schulintern und schulextern über unsere Schulhomepage dokumentiert und mit der gesamten Schulgemeinschaft und interessierten außenstehenden Personen kommuniziert werden (https://www.fosberlin.eu/fileadmin/daten/projekte/klimaschutz/energiesparmeister_2022/PlakatESM2022.pdf).
Wie hat sich Euer Projekt seitdem weiterentwickelt? Sind neue Projekte hinzugekommen?
Konntet Ihr weitere Mitstreiter:innen für Euer Projekt gewinnen?
Unsere AG ist insgesamt gewachsen. Unsere Projekte haben sich vielfältig weiter entwickeln. Wir stellen im Folgenden nur die neuen Entwicklungen dar, die seit unserer letzten Wiederbewerbung noch NEU dazu gekommen sind. Die älteren Projekte konnten wir alle verstetigen – Details dazu findet man auf unserer Homepage unter https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
An der Ausgestaltung einer Klima-Vereinbarung für unsere ganze Schule arbeiten wir noch immer, denn dieses Thema entpuppte sich als nicht-trivial. Aber die Mitglieder der AG, die Schüler:innen-Selbstverwaltung, die Schulleitung und auch die Fachbereiche haben erkannt, wie wichtig dieses Thema ist und arbeiten daran, BNE als zentrales Element in der GANZEN Schule fest zu verankern. In einer entscheidende Sitzung aller Beteiligten wurde beschlossen, dass BNE als zentrales Thema in der „DNA“ unsere Schule mit dem Slogan „FOS – Schule mit Weltblick“ festgehalten wird. In der aktuellen Überarbeitung unseres Schulprogramms haben wir BNE als eines von vier Entwicklungszielen unserer Schule benannt, womit BNE nun ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Schule ist.
Was habt Ihr mit Eurem/n Projekt/en erreicht?
Unsere AG „Energie- und Umweltdetektive“ ist angewachsen und damit werden wir in der Schulgemeinschaft noch deutlicher vertreten und gehört.
Berlinweit werden unsere Aktivitäten im Energiesparen und im Klima- und Umweltschutz durch die Darstellung unserer Schule im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ bekannt gemacht.
Durch die Auszeichnung als Energiesparmeister 2022 wurden viele Medien auf uns aufmerksam. So wurde über uns im Tagesspiegel (Den Stromfressern auf der Spur; https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/energiedetektive-im-klassenzimmer-wie-an-berliner-schulen-klimaschutz-gelehrt-und-gelebt-wird-8902414.html), in der Financial Times (Europe’s energy sacrifices: the winter test of resolve) und im Fachmagazin „Zukunft Schule“ berichtet (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-projekte-der-fos-in-den-medien/). Auch unsere Darstellung im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ (https://www.berlin.de/sen/uvk/klimaschutz/klimaschutz-in-der-umsetzung/klimaschutz-und-bildung/klimaschutz-an-schulen/schulportraits/friedensburg-oberschule-1035462.php) konnte aktualisiert werden.
BNE wurde als ein Ziel identifiziert, das wir als zentrales Element in der GANZEN Schule fest verankern möchten, wofür bereits die nächsten Schritte fest eingeplant sind: In der aktuellen Überarbeitung unseres Schulprogramms haben wir BNE als eines von vier Entwicklungszielen unserer Schule benannt, womit BNE ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Schule ist. Regelmäßig werden die Fortschritte im Bereich BNE auch in den regelmäßigen Treffen der Fach-(bereichs-)-Leitungen mit der Schulleitung besprochen und überprüft. Weitere Aktivitäten in den Bereichen Energie-Einsparung, Klima- und Umweltschutz sind in Planung.
Gab es Schwierigkeiten/Hürden, die Ihr bewältigen musstet?
Eine zentrale Aufgabe der „Energie- und Umweltdetektive“ ist nicht nur das Ermitteln von „Stromfressern“, sondern auch deren Beseitigung. Dafür entwickeln die Teilnehmenden sinnvolle Alternativen und stellen diese den Verantwortlichen vor. Gerade dort stoßen wir allerdings häufig auf Widerstand. Typische Aussagen, die die jungen Energie-Einsparer:innen immer wieder zu hören bekommen, sind:
● „Das haben wir schon immer so gemacht.“
● „Das haben wir noch nie so wie von euch vorgeschlagen gemacht.“
● „Das geht nicht.“
● „Dafür bin ich nicht verantwortlich."
Da hilft nur reden, reden, reden und schließlich überzeugen
Nichtsdestotrotz konnten die schlimmsten „Stromfresser“ an der Friedensburg-Oberschule bereits ersetzt werden und viele weitere Aktivitäten im Bereich Energie-Einsparung, Klima- und Umwelt-Schutz angestoßen werden - ein Verdienst unserer „Energie-, Klima- und Umweltdetektiv:innen“.
Was hat Euch der Sieg beim Energiesparmeister-Wettbewerb gebracht? Hatte der
„Energiesparmeister-Titel“ Einfluss auf Eure Klimaschutz-Aktivitäten?
Durch die Auszeichnung beim Energiesparmeister-Wettbewerb wurden viele Medien auf uns aufmerksam. So wurde über uns im Tagesspiegel, in der Financial Times und im Fachmagazin „Zukunft Schule“ berichtet und unsere Darstellung im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ wurde aktualisiert.
Die Teilnahme am Projekttag „KlimaVisionen“ mit 41 Schüler:innen unter der Leitung des UFU-Instituts (Unabhängiges Institut für Umweltfragen) wurde so erst möglich. Im Vorfeld hatten wir mit deren Expert:innen den CO2-Fußabdruck unserer Schule erfasst, wobei uns zahlreiche Koll. und Schüler:innen geholfen haben. Die Schüler:innen haben eine "Road-Map“ erstellt, was wann jetzt und in naher Zukunft im Bereich Energie-Einsparung, Klima- und Umwelt-Schutz konkret angegangen werden sollte https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/klimavisionen/).
Unsere Schule wurde von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamts Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf wegen unserer BNE-Aktivitäten ausgewählt, eine Schul-Partnerschaft mit einem Verbund von Schulen in Sri Lanka im Rahmen eines Plastikmüll-Vermeidung-Upcycling-Projekts zu entwickeln, die inzwischen verstetigt werden konnte, da inzwischen auch eine Delegation von Schüler:innen aus Sri Lanka unsere Schule besucht hat und gemeinsam Insektenhotels gebaut und aufgehängt hat und auch nachhaltige Pflanzen in unserem Schulgarten eingepflanzt hat, die besonders langfristig und effektiv CO2 speichern können. Sieben Schüler:innen mit einem besonderen Interesse an BNE konnten sich bewerben, um an einem Schüler:innen-Austausch mit der Region Kalpitiya / Sri Lanka teilzunehmen, wo konkret an deren Umweltproblematiken gearbeitet werden konnte. So haben diese Schüler:innen zusammen mit den Schüler:innen vor Ort in einer Strand-Reinigungsaktion große Mengen an Plastikmüll sammeln können. Da vor Ort noch keine adäquaten Möglichkeiten zum Recycling bestehen, haben alle Schüler:innen handwerkliche Kunstobjekte durch Upcycling hergestellt.
Einige dieser Kunstwerke wurden mit zur Friedensburg-Oberschule genommen und im Rahmen einiger Schulveranstaltungen gegen eine Spende vergeben. Die Spenden sollen genutzt werden, um in einer der beteiligten Schulen einen überdachten Raum zu bauen, in dem die partnerschaftlichen BNE-Projekte auch bei Monsunregen fortgesetzt werden können. Als nächstes werden Schüler:innen aus Sri Lanka an unsere Schule kommen und in einer Foto-Ausstellung die Schönheit und parallel dazu die Umweltprobleme des Landes aufzuzeigen. Diese Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Colombo organisiert werden (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/ und die weiteren Unterseite dazu). Der Schüler:innen-Austausch konnte inzwischen verstetigt werden, denn es dürfen sich erneut sieben Schüler:innen mit einem besonderen Interesse an BNE bewerben, um an einem erneuten Schüler:innen-Austausch mit der Region Kalpitiya / Sri Lanka im Herbst 2025 aktiv teilzunehmen.
Wir planen derzeit aktiv zusammen mit der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamts Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf im Rahmen unserer „berufsorientierte Projekte“ (BoP vierstündig / Woche) einen BoP-Kurs Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt der Entwicklung einer Schüler:innen-Firma zum Thema „Fair Trade“. Dazu sollen gezielt Unternehmen und Betriebe im Bezirk Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf gewonnen werden, dass sie vermehrt „Fair Trade“-Produkte der Partner-Region Kalpitiya / Sri Lanka in ihren Betrieben / Geschäften für Mitarbeitende bzw. Kund:innen anbieten. Für die Unternehmen und Betriebe wäre das ein Gewinn aus ökologischer und ökonomischer Sicht, womit diese auch aktiv werben könnten und aus Sicht der Partner-Region Kalpitiya / Sri Lanka wäre es ein Gewinn, um für deren biologisch-ökologisch gewonnenen Produkte einen besseren Absatzmarkt zu bekommen.
Folgende weitere Projekte wurden im Laufe des letzten Schuljahres 2024/25 angestoßen:
1. „Green Support - Fassadenbegrünung als Klimaschutz“
Wir haben in diesem Schuljahr 2024-25 eine besonders aktive Schüler:innen-Gruppe, die den Albedo-Effekt und die Auswirkungen weiterer biotischer und abiotischer Parameter auf begrünte und unbegrünte Fassaden an unserer Schule untersucht hat - mit dem - stark verkürzt ausgedrückten - Ergebnis, dass begrünte Fassaden sehr hohe Temperaturen im Sommer bzw. sehr kühle Temperaturen im Winter im Gebäude abmildern können, und so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz beitragen könnten.
Im Sommer sorgt im Wesentlichen der Albedo-Effekt von Grün-Pflanzen dafür, dass sich die Außenwände nicht übermäßig erwärmen. Zusätzlich hilft die Beschattung der Wände, dass diese sich weniger erwärmen, als wenn sie unbeschattet wären. Die Transpiration der Pflanzen sorgt zusätzlich dafür, dass die Wände weiter herunter gekühlt werden, weil die Energie für den Phasenübergang des Wassers vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand aus der Umgebungsluft entnommen wird. Somit müsste in heißen Sommern auch weniger Energie für Klimaanlagen verschwendet werden, und somit auch weniger CO2 zur Stromproduktion ausgestoßen werden.
Im Winter halten die Pflanzen ein „Luftpolster" zwischen Pflanze und Fassade „fest“, was dafür sorgt, dass die Wände durch diese Luftschicht zusätzlich isoliert werden. Somit müsste in kalten Wintern auch weniger Energie durch Heizungen verschwendet werden, und somit auch weniger CO2 zur Wärmeproduktion ausgestoßen werden.
Zusätzlich speichern langlebige Fassaden-Pflanzen CO2, so dass durch eine solche Begrünung der CO2-Gehalt der Luft zusätzlich gesenkt werden kann.
Insgesamt könnte so der drohende Klimawandel abgemildert werden.
Unsere Schüler:innen-Gruppe hat diese Annahmen durch zahlreiche Messergebnisse, die mit Hilfe von Digital-Thermometern, Infrarot-Thermometern, und einem Lux-Meter aufgenommen wurden, bestätigt. Diese Gruppe wurde für ihre Untersuchungen und Schlussfolgerungen zum Thema „Green Support - Fassadenbegrünung als Klimaschutz“ gerade auf dem Jugend forscht Regionalwettbewerb Berlin-Süd mit dem 1. Platz und auf dem Jugend forscht Landeswettbewerb Berlin mit dem 3. Platz im Gebiet Geo- und Raumwissenschaften ausgezeichnet, was die Korrektheit der Messungen bestätigen dürfte. Diese Arbeit wurde auch beim BundesUmweltWettbewerb eingereicht. Diese Bewertung steht aktuell noch aus.
Daher würden wir dieses Momentum gern nutzen und mit einer weitergehenden Fassadenbegrünung an der Friedensburg-Oberschule zeitnah beginnen wollen.
Die Idee ist, dass wir die Effektivität verschiedener Pflanzenarten, den Klimawandel abzumildern, weiter untersuchen wollen. Dazu sollen weitere Klassen und Kurse in das Projekt eingebunden werden, so dass die Arbeiten des Pflanzens, der Pflege und ggf. der Ernte überwiegend in die Hand der Schüler:innen (unter der Aufsicht von Lehrkräfte) übergehen soll.
Für das Projekt müssten zeitnah geeignete Pflanzen, ggf. geeignete Pflanz-Erde, ggf. Pflanz-Gefäße, ggf. Gartengeräte, ggf. Regentonnen und ggf. Spaliere / Rankhilfen usw. besorgt werden.
Dazu haben wir unter der Federführung unseres FOS-Fördervereins e.V. beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin einen Antrag auf Mittel aus dem Fördertopf „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN) über den Betrag von 3500€ gestellt.
Da das Projekt nicht nur den drohenden Klimawandel abmildern soll, sondern auch ein pädagogisches Projekt werden soll, sollen teilweise auch Pflanzen ausgesucht werden, deren Früchte von den Schüler:innen geerntet, ggf. verarbeitet und gegessen werden können.
Auch könnten unter einer entsprechenden Bepflanzung neue Flächen auf dem Schulhof entstehen, die vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt wären und so den Schüler:innen auch im Hochsommer ermöglichen würden, die Pausenzeiten oder ggf. sogar Unterricht auf dem nun stärker begrünten Schulhof zu verbringen.
Es gibt an unsere Schule auch einige Bereiche, wo Blumenkästen bereits von den Architekt:innen der Schule vorgesehen waren. Diese Blumenkästen sind aber derzeit völlig ungenutzt.
Wir wollen mit dem Förderantrag FEIN auch diese Blumenkästen begrünen. Hier wäre es möglich, auch noch andere Pflanzen einzusetzen, deren Früchte o.ä. später ebenfalls von Schüler:innen geerntet, ggf. verarbeitet und gegessen werden könnten.
Zum Start des Projekts würde das Projekt zunächst von zwei Lehrkräften, deren Schüler:innen und der Schulleitung der Friedensburg-Oberschule initiiert werden. Es ist aber daran gedacht, dass sich weitere Lehrkräfte und Schüler:innen der Friedensburg-Oberschule an diesem Projekt beteiligen können.
Langfristig könnte das Begrünungsprojekt auch ein Vorbild für andere Schulen und öffentliche Gebäude Berlins und darüber hinaus im gesamten Bundesgebiet werden.
(Details unter https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/fein/ )
2. Initiation einer Schüler:innen-Firma, die “Fair-Trade-Produkte” vermarktet:
Wir planen derzeit die Etablierung einer Schüler:innen-Firma, die “Fair-Trade-Produkte”, die biologisch-dynamisch in der Region Kalpitiya / Sri Lanka hergestellt wurden, im Bereich unserer Schule und darüber hinaus vermarktet. Was „Fair-Trade“ bedeutet, das kann man hier erfahren: https://www.fairtrade.net/de-de.html
Ein Schwerpunkt im Bereich BNE an der Friedensburg-Oberschule war in den letzten beiden Schuljahren der Aufbau einer Schulpartnerschaft mit Schulen in der Region Kalpitiya / Sri Lanka, die mit schwerwiegenden Umweltproblemen zu kämpfen hat. In Kooperation mit der SBNE (Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (https://sbne.de/) ist es uns gelungen, einen Schüler:innen-Austausch zwischen den Regionen anzustoßen und zu etablieren, wobei beide Seiten an der Verbesserung der Umweltsituation in beiden Regionen kooperativ zusammen arbeiten (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/aktuelles/#c2938). Diesen Austausch wollen wir verstetigen und qualitativ ergänzen: Wir wollen in einem regulären "BoP-(Berufsorientierte Projekte)-Unterricht-Naturwissenschaften-Nachhaltigkeit"-Kurs (https://www.fosberlin.eu/fachbereiche/bop-berufsorientierte-projekte/) den Schwerpunkt auf die Etablierung einer Schüler:innen-Firma setzen, die “Fair-Trade-Produkte”, die biologisch-dynamisch in der Region Kalpitiya / Sri Lanka hergestellt wurden, im Bereich unserer Schule und darüber hinaus vermarktet. Dieser Kurs soll ab dem Schuljahr 2025-26 zunächst im 9. Jahrgang angeboten werden und dann bis zum 10. Schuljahr hochwachsen. Teilnehmende Schüler:innen könnten sich dann für den Schüler:innen-Austausch mit Schulen in der Region Kalpitiya / Sri Lanka im 11. Jahrgang bewerben.
Dieses Vorhaben ist zukunftsorientiert. Die Schüler:innen lernen den selbstständigen Aufbau einer (Schüler:innen-)-Firma kennen. Es wird in Form eines regulären "BoP-(Berufsorientierte Projekte)-Unterricht-Naturwissenschaften-Nachhaltigkeit"-Kurses in den Schulalltag einbezogen. Die Schüler:innen suchen lokale Einzelhändler, Geschäfte , Cafés und Lokale auf, um diese vom Gesamtkonzept der Fairtrade-Idee und der Produkte aus Sri Lanka und den damit einhergehenden globalen Bezüge zu überzeugen. Insofern können durch das Vorhaben die BNE-Kompetenzen, die Umsetzung der SDGs, der Whole School Approach oder die Selbstwirksamkeit der Schüler:innen gefördert werden.
Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit
- SBNE (Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (https://sbne.de/)
- youstartN der Stiftung Bildung (https://www.stiftungbildung.org/youstartn/)
3. Projekt „Schwammschulhöfe in Charlottenburg-Wilmersdorf“.
Wir werden am bezirklichen Projekt „Schwammschulhöfe in Charlottenburg-Wilmersdorf“ teilnehmen. Für die Friedensburg-Oberschule wurde schon ein Antrag zur Entsiegelung, für Sicker-Sportbeläge und zur Regenwasserversickerung auf den Weg gebracht. Nach einem hoffentlich zeitnahen positiven Bescheid werden die genaueren Pläne auch unter Beteiligung der Schüler:innen, der Lehrkräfte und des sonstigen Personals der Friedensburg-Oberschule gemacht werden.
Bis dahin wollen wir mit Hilfe unseres Fördervereins schon exemplarisch eine Regenwassertonne an einem Fallrohr zum Schulhof bei unseren Hochbeeten anschließen. Für die Installation gibt es Rohrlauf-Klappen, die zum einen filtern und zum anderen kein weiteres Wasser mehr liefern, wenn die Tonne voll ist. Diese Tonne wird einen Hahn haben, mit dessen Hilfe die Schüler:innen einfach Gießkannen befüllen können. Dann könnten die Hochbeete mit selbst gesammeltem Regenwasser gegossen werden. Man spart Frischwasser und zudem stellt die Regentonne einen ersten Beitrag unserer Schule zur „Schwammstadt“ Berlin dar, um auf Starkregen-Ereignisse besser vorbereitet zu sein.
4. Erfassung und Verbesserung der Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule
Herr Böker und Frau Dr. Moreno von unserer Schule werden mit ihren Kursen (LK-Bio 12 und Physik-9.2D) zusammen mit Barbara Vergara Niedermayr (im Rahmen der Masterarbeit zum Thema Klimaanpassung von Schulgeländen) und Prof. Dr. Stefan Norra an einem Projekt arbeiten, um die bisherige Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule zu erfassen und auf dieser Grundlage einen Plan zu entwerfen, um die Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule zu verbessern. Insgesamt sind 4 Projekttage dazu geplant, die in einen Plan münden sollen, welche Projekte zur Verbesserung der Klima-Resilienz der Friedensburg-Oberschule wann und wie angeschoben werden sollten.
Ziel dieser Projekt-Arbeit ist es, gemeinsam mit Lehrkräften sowie Schüler:innen die Potenziale der Klimaanpassung an unserer Schule zu ermitteln.
Darüber wird eine Masterarbeit an der Universität Potsdam am Lehrstuhl für Bodenkunde und Geoökologie angefertigt werden. Die Untersuchung umfasst eine Erhebung der Bebauungsstruktur und Biotope, die Messung von Oberflächentemperaturen sowie die Analyse der Temperaturverteilung auf dem Schulgelände an heißen Tagen. Ergänzend dazu wird es Workshops mit Schüler:innen sowie Lehrkräften geben, in denen Möglichkeiten zur Klimaanpassung des Schulgeländes erarbeitet werden (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/erfassung-und-verbesserung-der-klima-resilienz-der-friede/)
5. Verstetigung der Durchführung eines jährlichen Make@thons zu einem BNE-Thema
Verstetigung der Durchführung eines jährlichen Make@thons direkt an der Friedensburg-Oberschule in der letzten reguläre Schulwoche VOR der Projekt- und Fahrtenwoche im Sommer (in diesem Schuljahr vom 7.-11.7.2025) IMMER zu einem ausgewählten Thema aus dem Bereich BNE in Kooperation mit der Universität Osnabrück (Blick auf die letztjährigen Make@thons: https://www.fosberlin.eu/profile/mint/default-5b96aa2793/makethon/
6. Regelmäßige Wettbewerbsteilnahmen im Bereich BNE:
Zwei Schüler:innen-Gruppen nehmen am aktuellen BundesUmweltWettbewerb teil:
1. „Praktikabler und umweltfreundlicherer Ersatz für herkömmliche Plastik-Blumentöpfe“.
2. „Green Support - Fassadenbegrünung als Klimaschutz: Albedo-Effekt und weitere Messungen an der Friedensburg-Oberschule“
Letztere Arbeit hat auch am Jugend forscht-Wettbewerb teilgenommen und wurde mit dem 1. Platz bei Regional-Wettbewerb Berlin-Süd und mit dem 3. Platz beim Landeswettbewerb Berlin ausgezeichnet (https://www.fosberlin.eu/projekte/jugend-forscht/aktuelle-projekte/)
7. Schulteich-Sanierung:
In harter Arbeit hat der berufsorientierte-Projekte-(BoP)-Kurs Naturwissenschaften-Nachhaltigkeit unter der Leitung von Frau Wagner unseren Schulteich saniert und zu einer Wohlfühl-Oase für Mensch und Umwelt reaktiviert: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/schulteich/
8. KI-Box Klima
Wir nutzen die KI-Box Klima im Unterricht, so wie etwa 500 Lernorte in Deutschland, um die Zukunftsthemen „KI“ und „Natürlicher Klimaschutz“ im Unterricht zu thematisieren. Wir sind Teil der „KI-Box-Klima-Gemeinschaft“ und haben die Möglichkeit, uns regelmäßig mit anderen Lehrkräften deutschlandweit auf den von kosmos b (Bildung. Begegnung. Beteiligung: https://www.bildungscent.de) angebotenen Vernetzungstreffen auszutauschen.
9. Veranstaltung „Klima-Hub“ am 16.6.2025 an der Friedensburg-Oberschule
Wir werden die Veranstaltung „Klima-Hub“ am 16.6.2025 an der Friedensburg-Oberschule zusammen mit Frau Grahl von der co2online gemeinnützige Beratungsgesellschaft mbH organisieren. Dort wird es Möglichkeiten zum Austausch zwischen an BNE interessierten Lehrkräften und deren Schüler:innen von Schulen aus Berlin und Brandenburg geben und Interessierte können sich auch über unsere BNE-Bemühungen direkt vor Ort informieren. Im KlimaHub vernetzen sich Schulen, deren Lehrer:innen und Schüler:innen, die sich für den Klimaschutz einsetzen, um gemeinsam an Klimaschutzprojekten zu arbeiten. Das Projekt wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert und außerdem von der Veolia Stiftung sowie der DOHLE Stiftung unterstützt.
Habt Ihr eigene Social-Media-Kanäle und wenn ja, welche sind das?
https://www.fosberlin.eu/home/ und https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/energiesparmeister-2022/
Tagesspiegel: „Den Stromfressern auf der Spur“: https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/energiedetektive-im-klassenzimmer-wie-an-berliner-schulen-klimaschutz-gelehrt-und-gelebt-wird-8902414.html
Financial Times: https://www.ft.com/content/6e08003e-5de0-4707-93c3-43b64480443e : Europe’s energy sacrifices: the winter test of resolve)
Fachmagazin „Zukunft Schule“: (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/bne-projekte-der-fos-in-den-medien/)
„Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“: https://www.berlin.de/sen/uvk/klimaschutz/klimaschutz-in-der-umsetzung/klimaschutz-und-bildung/klimaschutz-an-schulen/schulportraits/friedensburg-oberschule-1035462.php
BNE-Projekte im Jahr 23-24
BNE-Projekte im Jahr 23-24 an der Friedensburg-Oberschule
Motor des Geschehens an der FOS ist nach wie vor die AG „Energie- und Umweltdetektive“ - z.T. mit bewährten Schüler:innen, z.T. mit neuen Teilnehmenden.
Lia, Isabelle und Hatice als neue Mitglieder haben beim Tag der offenen Tür im Sommer 2023 am BMWK (https://www.bundesumweltministerium.de) die BNE-Projekte der Friedensburg-Oberschule einem breiten Publikum vorgestellt und führten eine Podiumsdiskussion darüber:
Lia, Hatice und Isabelle stellen die BNE-Projekte der Friedensburg-Oberschule einem breiten Publikum vor.
Alle Fäden zum Energiesparen, Klima- und Umweltschutz laufen in der AG „Energie- und Umweltdetektive“ zusammen. Hier wird entschieden, welche Projekte Vorrang haben und wie diese umgesetzt werden können. Dann werden Kooperationspartner:innen (intern/extern) gesucht und nach einer Lösung gesucht. Da die AG seit dem Schuljahr 2007/08 durchgängig und ohne Ablaufdatum läuft, werden die Projekte nach und nach verbessert und umgesetzt. Nach Abschluss einer Maßnahme werden neue Ideen fokussiert und in diesem Verfahren bestmöglich umgesetzt. NACH dem Projektabschluss ist VOR dem Beginn des nächsten Projekts. Regelmäßig treten neue Schüler:innen der AG bei, wenn Absolvent:innen uns verlassen: frischer Wind! Wichtig ist uns noch, dass alle Projekte schulintern analog an unserer Projekte-Wand und extern über unsere Schulhomepage dokumentiert und mit der gesamten Schulgemeinschaft und interessierten außenstehenden Personen kommuniziert werden.
Unsere AG ist weiter gewachsen. Durch die Auszeichnung als Energiesparmeister 2022 wurden viele Medien auf uns aufmerksam. So wurde über uns im Tagesspiegel („Den Stromfressern auf der Spur“), in der Financial Times („Europe’s energy sacrifices: the winter test of resolve“) und im Fachmagazin „Zukunft Schule“ berichtet (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-projekte-der-fos-in-den-medien/). Auch unsere Darstellung im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ konnte aktualisiert werden.
Einige Schüler:innen konnten am Programm „Deine KlimaFragen“ von BildungsCent e.V. erfolgreich teilnehmen. Mit dem Preisgeld für den Titel Energiesparmeister 2022 arbeiten wir auf verschieden Ebenen der FOS daran, einen Plan für einen Energie-autarken Kioskwagen zu entwickeln, mit dem Schüler:innen für Schüler:innen eigene vollwertige Snacks und Getränke auf dem Pausenhof anbieten können: Strom und Warmwasser soll Solar erzeugt werden und Abwasser soll ökologisch selbst geklärt werden.
Außerdem haben wir eine exklusive Einladung zur Klimazukunftskonferenz in Berlin erhalten, wo unsere Schüler:innen wertvolle Anregungen zur Ausgestaltung einer Klima-Vereinbarung für unsere ganze Schule bekamen. Dieses Thema entpuppte sich als nicht-trivial. Aber die Mitglieder der AG, die SV, die Schulleitung und auch die Fachbereiche haben erkannt, wie wichtig dieses Thema ist und arbeiten daran, BNE als zentrales Element in der GANZEN Schule fest zu verankern. In einer entscheidende Sitzung aller Beteiligten wurde beschlossen, dass BNE als zentrales Thema in der „DNA“ unsere Schule mit dem Slogan „FOS – Schule mit Weltblick“ festgehalten wird.
Unsere AG „Energie- und Umweltdetektive“ ist angewachsen und damit werden wir in der Schulgemeinschaft noch deutlicher vertreten und gehört.
Berlinweit werden unsere Aktivitäten im Energiesparen und im Klima- und Umweltschutz durch die Darstellung unserer Schule im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ bekannt gemacht.
Durch die Auszeichnung als Energiesparmeister 2022 wurden viele Medien auf uns aufmerksam, wie z.B. der Tagesspiegel, die Financial Times und das Fachmagazin „Zukunft Schule“.
Mit dem Preisgeld für den Titel Energiesparmeister 2022 haben mit einem großen Projektwunsch der Schüler:innen beginnen können, dem Plan für den Bau eines Energie-autarken Kioskwagens (aus Upcycling-Material) mit dem Schüler:innen für Schüler:innen eigene Snacks und Getränke auf dem Pausenhof anbieten können und in dem Strom und Warmwasser Solar erzeugt werden kann und das Abwasser ökologisch geklärt wird.
Als Schule, die sich besonders stark im Energiesparen und im Klima- und Umweltschutz engagiert, erhalten wir exklusive Einladungen zu relevanten Veranstaltungen, wie z.B. zur Klimazukunftskonferenz.
Wir arbeiten aktiv in der der Schüler:innenschaft an der Ausgestaltung einer Klima-Vereinbarung für unsere ganze Schule.
BNE wurde als ein Ziel identifiziert, das wir als zentrales Element in der GANZEN Schule fest verankern möchten, wofür bereits die nächsten Schritte fest eingeplant sind.
Weitere Aktivitäten in den Bereichen Energie-Einsparung, Klima- und Umweltschutz sind in Planung …
Der wichtigste Workshop in diesem Schuljahr war sicher das Projekt „KlimaVisionen“ (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/klimavisionen/). Hierfür haben wir mit den Profis vom UFU-Institut zunächst den CO2-Fußabdruck unserer Schule in einem online Rechner erfasst, um überhaupt zu sehen, wo wir stehen.
Dabei fällt auf, dass der größte Faktor bei uns die Mobilität ist, was wohl schlichtweg daran liegt, dass wir sehr viele Koll. und Schüler:innen haben und diese z.T. auch weite Wege zurückzulegen haben. In der Anlage 3b sieht man unsere Schule im Vergleich zu anderen Schulen.
Man sieht, dass wir in den meisten Bereichen durchaus schon bessere Werte haben als andere Schulen, außer eben bei den Schulwegen (vermutlich aus oben genanntem Grund) und beim Kopierpapier. Wir wollen daher zukünftig darüber intensiver nachdenken, ob jede bisher gemachte Kopie unbedingt nötig ist oder ob man auch in unserer digitalen Austauschplattform „Itslearning" alternativ die Arbeitsblätter bereitstellen könnte - das wünschen sich jedenfalls auch unsere Schüler:innen.
Und dann haben wir an einem Projekttag mit gut 40 freiwillig teilnehmenden Schüler:innen unsere „Roadmap“ auf dem Weg zur klimaneutraleren Schule entwickelt. Diese „Roadmap“ haben wir zunächst mit Kleber und Schere analog abgestimmt und entwickelt und dann mit Hilfe des UFU-Instituts digitalisiert in eine Form, die wir weiterbearbeiten können, wenn bestimmte Aspekte abgearbeitet sind bzw. sich neue auftun, die wir bisher nicht erkannt haben.
Analoge „Roadmap“ der FOS.
Zwei wichtige Punkte aus unserer „Roadmap" haben wir dann mit Hilfe der Schüler:innenschaft SOFORT umgesetzt, um die Wirksamkeit unseres Engagements in dieser Sache zu prüfen:
1. Es wurde in jeder Klasse geklärt, wer für die Kontrolle der Heizkörper-Thermostate und das notwendige Herunter-Regulieren derselben und wer für das klimafreundliche und effektive Lüften in den Klassen verantwortlich ist und diese Positionen wurden als „Amt“ im Klassenbuch festgehalten.
2. Unsere bereits farbig markierten Mülleimer zur Mülltrennung wurden in jeder Klasse und in jedem Fachraum zusätzlich korrekt altersgerecht beschriftet, um letzte Missverständnisse bei der Mülltrennung aufzuklären.
Für die weitere Zukunft wollen wir weitere Aspekte unserer Roadmap nach und nach zusammen mit den Schüler:innen, den Lehrkräften und auch den Eltern umsetzen.
Nachdem uns bei unseren Plänen bei der vertikalen Begrünung unserer Friedensburg-Oberschule (Projekt FABIKLI: https://www.fabikli.de/) und beim Aufbau eines Wasserspenders (gesponsert von den Trinkwasser-Betrieben Berlins) in den vergangenen Jahren von Seiten des Amts durchaus Steine in den Weg gelegt wurden, dürfen wir nun Hoffnung schöpfen, dass wir in naher Zukunft, diese beiden Projekte als nächstes in Auge fassen dürften, wenn wir die Hürden des Amts durch die Energie unserer Schüler:innen überwinden könnten. Seitens der Schulleitung erfahren wir stets Unterstützung für unsere BNE-Projekte und es wurde auch schon anvisiert, dass ein BoP-Kurs (Berufsorientierte Projekte) sich mit der dazugehörigen Lehrkraft um die vertikale Begrünung kümmern dürfte.
Beim Wasserspender geht die Initiative derzeit von der SV aus und wir haben große Hoffnung, dass es uns gelingt, dieses Projekt auch zeitnah abzuschließen, so dass Unmengen an Plastikmüll und an Energie für den Transport von Wasserflaschen eingespart werden könnten, wenn bald alle Personen an der Friedensburg-Oberschule die selbst mitgebrachten Wasserflaschen am Wasserspender Umwelt- und Klima-freundlich nachfüllen könnten.
Insgesamt dürfen wir wohl Stolz sein, dass unsere BNE-Bemühungen von der Presse mit großem Interesse verfolgt werden. So wurde dann auch in diesem Jahr der Artikel im Fachmagazin EDUCALTEX für zukunftsorientierte Schulkonzepte und Projekte fertig und veröffentlicht: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-projekte-der-fos-in-den-medien/
Als neues Format haben wir für uns die Teilnahme unserer Schüler:innen am Make@thon der SIEMENS-Stiftung in Kooperation mit der Universität Osnabrück entdeckt. So haben unsere Schüler:innen so engagiert und erfolgreich an zwei Wettbewerben dieser Art, die sich immer um ein BNE-Thema drehen ("Energiegeladen in die Zukunft“ - Wie können wir Strom grün(er) machen und Energie nachhaltig speichern und nutzen? bzw. „Nachhaltigere Textilien“), teilgenommen, dass in Aussicht genommen wurde, dass der nächste Make@thon auch an unserer Schule vor Ort durchgeführt werden könnte - und zwar zum Thema Klima-Neutralität …
Die Uni Osnabrück kooperiert inzwischen mit unserer Schule und so konnten wir direkt nach den letzten Sommerferien zwei Fortbildungen für unsere Koll. anbieten. Die erste Fortbildung verglich reguläre Wurst mit veganer „Wurst“ auch unter Klima-Aspekten und die zweite Fortbildung konzentrierte sich auf die Probleme, die durch Mikroplastik verursacht werden und wie man diese minimieren könnte. Details auf unserer Seite https://www.fosberlin.eu/profile/mint/default-5b96aa2793/makethon/ .
Unsere Schule wurde in diesem Jahr ausgewählt, eine Schul-Partnerschaft mit einem Verbund von Schulen in Sri Lanka im Rahmen eines Plastikmüll-Vermeidung- Upcycling-Projekts zu entwickeln (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/sbne-korporation-2023/), die inzwischen verstetigt werden konnte, da inzwischen auch eine Delegation von Schüler:innen aus Sri Lanka unsere Schule besucht hat und gemeinsam Insektenhotels gebaut und aufgehängt hat und auch nachhaltige Pflanzen in unserem Schulgarten eingepflanzt hat, die besonders langfristig und effektiv CO2 speichern können: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/besuch-aus-sri-lanka/
Gab es Schwierigkeiten/Hürden, die Ihr bewältigen musstet?
Eine zentrale Aufgabe der „Energie- und Umweltdetektive“ ist nicht nur das Ermitteln von „Stromfressern“, sondern auch deren Beseitigung. Dafür entwickeln die Teilnehmenden sinnvolle Alternativen und stellen diese den Verantwortlichen vor. Gerade dort stoßen wir allerdings häufig auf Widerstand. Typische Aussagen, die die jungen Energie-Einsparer:innen immer wieder zu hören bekommen, sind:
? „Das haben wir schon immer so gemacht.“
? „Das haben wir noch nie so wie von euch vorgeschlagen gemacht.“
? „Das geht nicht.“
? „Dafür bin ich nicht verantwortlich."
Da hilft nur reden, reden, reden und schließlich überzeugen ?
Nichtsdestotrotz konnten die schlimmsten „Stromfresser“ an der Friedensburg-Oberschule bereits ersetzt werden - ein Verdienst unserer „Energie- und Umweltdetektive“.
Was hat Euch der Sieg beim Energiesparmeister-Wettbewerb gebracht? Hatte der „Energiesparmeister-Titel“EinflussaufEureKlimaschutz-Aktivitäten?
Durch die Auszeichnung wurden viele Medien auf uns aufmerksam. So wurde über uns im Tagesspiegel, in der Financial Times und im Fachmagazin „Zukunft Schule“ berichtet und unsere Darstellung im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ wurde aktualisiert.
Die Teilnahme am Programm „Deine KlimaFragen“ wurde so erst möglich.
Unsere Schule wurde ausgewählt, eine Schul-Partnerschaft mit einem Verbund von Schulen in Sri Lanka im Rahmen eines Plastikmüll-Vermeidung- Upcycling-Projekts zu entwickeln, die inzwischen verstetigt werden konnte, da inzwischen auch eine Delegation von Schüler:innen aus Sri Lanka unsere Schule besucht hat und gemeinsam Insektenhotels gebaut und aufgehängt hat und auch nachhaltige Pflanzen in unserem Schulgarten eingepflanzt hat, die besonders langfristig und effektiv CO2 speichern können.
Folgende weitere Projekte wurden angestoßen:
- Einsatz von 6 Klimapaketen, die sich an den Sektoren des Klimaschutzgesetzes orientieren, im Unterricht, so dass BNE auf eine noch breitere Basis an unserer Schule gestellt wird - ebenfalls in Koop mit BildungsCent e.V.
2 Teilnahmen am BundesUmweltWettbewerb:
1. Entwicklung eines Klima- / umweltfreundlichen Düngers, der weniger Energie bei der Herstellung „frisst“.
2. Erforschung der Auswirkungen von Mykorrhiza auf das Wachstum von Pflanzen, die sich im Stress durch Mikroplastik befinden.
- 2 aktuelle Teilnahmen beim Jugend forscht Wettbewerb mit BNE-Themen:
1. „Nachhaltiger und praktikabler Ersatz für Plastik-Blumentöpfe“ ? erzielte den 2. Preis der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und den 1. Sonderpreis „Bayer Science Communications“: Hier ging es darum, Plastik-Blumentöpfe durch nachhaltige und biologisch abbaubare Stoffe zu ersetzen, die mit den Pflanzen direkt ins Beet ausgepflanzt werden können und dann zudem bei Zerfall noch als biologischer Dünger, der bei der Herstellung kaum Energie verschlingt, wirken kann.
2. „Vom Ton zum Strom“ ? erzielte den Sonderpreis „Energiewende & Klimaschutz“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den 2. Sonderpreis „Bayer Science Communications“: Hier ging es darum, aus Lärm durch elektromechanische Umwandlung Strom zu gewinnen.
Habt Ihr eigene Social-Media-Kanäle und wenn ja, welche sind das?
www.fosberlin.eu/home/
www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/energiesparmeister-2022/
Tagesspiegel: „Den Stromfressern auf der Spur“: https://epaper.tagesspiegel.de/article/8366a55b7aa5fc4ecd008e4ed32b563dc32d1815dac4c080ecaed18405706521:
Financial Times: https://www.ft.com/content/6e08003e-5de0-4707-93c3-43b64480443e : Europe’s energy sacrifices: the winter test of resolve)
Fachmagazin „Zukunft Schule“: (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/)
„Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“: https://www.berlin.de/sen/uvk/klimaschutz/klimaschutz-in-der-umsetzung/klimaschutz-und-bildung/klimaschutz-an-schulen/schulportraits/friedensburg-oberschule-1035462.php
Alle Details zu unseren Aktivitäten der letzten Jahre finden Sie wir immer auch unsere Homepage im Bereich https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/ und den dazugehörigen Unterseiten.
Autor: Michael Böker für die AG „Energie- und Umweltdetektive“



BNE-Projekte im Jahr 22-23
BNE-Projekte im Jahr 22-23 an der Friedensburg-Oberschule
Nachdem wir im Frühjahr 2022 den Energiesparmeister-Wettbewerb in Berlin gewonnen hatten, bewarben wir uns im Schuljahr 2022-23 bei CO2-online (https://www.co2online.de) um den Titel als „nachhaltigste Energiesparmeister-Schule“.
Alle Fäden zum Energiesparen, Klima- und Umweltschutz laufen weiterhin in der AG „Energie- und Umweltdetektive“ zusammen. Hier wird entschieden, welche Projekte Vorrang haben und wie diese umgesetzt werden können. Dann werden Kooperationspartner*innen (intern/extern) gesucht und nach einer Lösung gesucht. Da die AG seit dem Schuljahr 2007/08 durchgängig und ohne Ablaufdatum läuft, werden die Projekte nach und nach verbessert und umgesetzt. Nach Abschluss einer Maßnahme werden neue Ideen fokussiert und in diesem Verfahren bestmöglich umgesetzt. NACH dem Projektabschluss ist VOR dem Beginn des nächsten Projekts. Regelmäßig treten neue Schüler:innen der AG bei, wenn Absolvent:innen uns verlassen: frischer Wind! Wichtig ist uns noch, dass alle Projekte schulintern analog an unserer Projekte-Wand und extern über unsere Schulhomepage dokumentiert und mit der gesamten Schulgemeinschaft und interessierten außenstehenden Personen kommuniziert werden. (945 Zeichen)
Wie sich unser Projekt seit dem wir den Energiesparmeister-Wettbewerb im Frühjahr 2022 weiterentwickelt hat:
Unsere AG ist gewachsen. Durch die Auszeichnung als Energiesparmeister 2022 wurden viele Medien auf uns aufmerksam. So wurde über uns im Tagesspiegel (Den Stromfressern auf der Spur), in der Financial Times (Europe’s energy sacrifices: the winter test of resolve) und im Fachmagazin „Zukunft Schule“ berichtet (Artikel ist in der Endfertigung). Auch unsere Darstellung im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ konnte aktualisiert werden.
Einige Schüler:innen konnten am Programm „Deine KlimaFragen“ von BildungsCent e.V. erfolgreich teilnehmen. Mit dem Preisgeld für den Titel Energiesparmeister 2022 arbeiten wir auf verschieden Ebenen der FOS daran, einen Plan für einen Energie-autarken Kioskwagen zu entwickeln, mit dem Schüler:innen für Schüler:innen eigene vollwertige Snacks und Getränke auf dem Pausenhof anbieten können: Strom und Warmwasser soll Solar erzeugt werden und Abwasser soll ökologisch selbst geklärt werden.
Außerdem haben wir eine exklusive Einladung zur Klimazukunftskonferenz in Berlin erhalten, wo unsere Schüler:innen wertvolle Anregungen zur Ausgestaltung einer Klima-Vereinbarung für unsere ganze Schule bekamen. Dieses Thema entpuppte sich als nicht-trivial. Aber die Mitglieder der AG, die SV, die Schulleitung und auch die Fachbereiche haben erkannt, wie wichtig dieses Thema ist und arbeiten daran, BNE als zentrales Element in der GANZEN Schule fest zu verankern. Es ist eine entscheidende Sitzung geplant, auf der die künftigen Weichen hierfür gestellt werden sollen.
Was unseren Projekten erreicht haben:
Unsere AG „Energie- und Umweltdetektive“ ist angewachsen und damit werden wir in der Schulgemeinschaft noch deutlicher vertreten und gehört.
Berlinweit werden unsere Aktivitäten im Energiesparen und im Klima- und Umweltschutz durch die Darstellung unserer Schule im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ bekannt gemacht.
Durch die Auszeichnung als Energiesparmeister 2022 wurden viele Medien auf uns aufmerksam, wie z.B. der Tagesspiegel, die Financial Times und das Fachmagazin „Zukunft Schule“ (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-projekte-der-fos-in-den-medien/).
Mit dem Preisgeld für den Titel Energiesparmeister 2022 haben mit einem großen Projektwunsch der Schüler:innen beginnen können, dem Plan für den Bau eines Energie-autarken Kioskwagens (aus Upcycling-Material) mit dem Schüler:innen für Schüler:innen eigene Snacks und Getränke auf dem Pausenhof anbieten können und in dem Strom und Warmwasser Solar erzeugt werden kann und das Abwasser ökologisch geklärt wird.
Als Schule, die sich besonders stark im Energiesparen und im Klima- und Umweltschutz engagiert, erhalten wir exklusive Einladungen zu relevanten Veranstaltungen, wie z.B. zur Klimazukunftskonferenz (https://klimazukunftskonferenz.de).
Wir arbeiten aktiv in der der Schüler:innenschaft an der Ausgestaltung einer Klima-Vereinbarung für unsere ganze Schule.
BNE wurde als ein Ziel identifiziert, das wir als zentrales Element in der GANZEN Schule fest verankern möchten, wofür bereits die nächsten Schritte fest eingeplant sind.
Weitere Aktivitäten in den Bereichen Energie-Einsparung, Klima- und Umweltschutz sind in Planung.
Welche Schwierigkeiten/Hürden mussten wir bewältigen?
Eine zentrale Aufgabe der „Energie- und Umweltdetektive“ ist nicht nur das Ermitteln von „Stromfressern“, sondern auch deren Beseitigung. Dafür entwickeln die Teilnehmenden sinnvolle Alternativen und stellen diese den Verantwortlichen vor. Gerade dort stoßen wir allerdings häufig auf Widerstand. Typische Aussagen, die die jungen Energieeinsparer:innen immer wieder zu hören bekommen, sind:
● „Das haben wir schon immer so gemacht.“
● „Das haben wir noch nie so wie von euch vorgeschlagen gemacht.“
● „Das geht nicht.“
● „Dafür bin ich nicht verantwortlich."
Da hilft nur reden, reden, reden und schließlich überzeugen
Nichtsdestotrotz konnten die schlimmsten „Stromfresser“ an der Friedensburg-Oberschule bereits ersetzt werden - ein Verdienst unserer „Energie- und Umweltdetektive“. (783 Zeichen)
Was hat uns der Sieg beim Energiesparmeister-Wettbewerb gebracht? Welchen Einfluss hatte „Energiesparmeister-Titel“ auf unsere Klimaschutz-Aktivitäten?
Durch die Auszeichnung wurden viele Medien auf uns aufmerksam. So wurde über uns im Tagesspiegel, in der Financial Times und im Fachmagazin „Zukunft Schule“ berichtet und unsere Darstellung im „Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“ wurde aktualisiert.
Die Teilnahme am Programm „Deine KlimaFragen“ wurde so erst möglich.
Unsere Schule wurde ausgewählt, an der Anbahnung einer Schul-Partnerschaft mit einer Schule in Sri Lanka im Rahmen eines Plastikmüll-Vermeidung- Upcycling-Projekts teilzunehmen (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/sbne-korporation-2023/).
Folgende weitere Projekte wurden angestoßen:
- Entwicklung eines Klima- / umweltfreundlichen Düngers, der weniger Energie bei der Herstellung „frisst“ (Forschungsprojekt zusammen mit FU Berlin).
- Einsatz von 6 Klimapaketen, die sich an den Sektoren des Klimaschutzgesetzes orientieren, im Unterricht, so dass BNE auf eine noch breitere Basis an unserer Schule gestellt wird - ebenfalls in Koop mit BildungsCent e.V. (https://www.kosmos-b.de).
Unsere Social-Media-Kanäle zu unseren BNE-Themen:
https://www.fosberlin.eu/home/
https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/energiesparmeister-2022/
Tagesspiegel: „Den Stromfressern auf der Spur“: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-projekte-der-fos-in-den-medien/
Financial Times: https://www.ft.com/content/6e08003e-5de0-4707-93c3-43b64480443e : Europe’s energy sacrifices: the winter test of resolve)
Fachmagazin „Zukunft Schule“: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/bne-projekte-der-fos-in-den-medien/
„Schaufenster: Klimaschutz an Schulen“: https://www.berlin.de/sen/uvk/klimaschutz/klimaschutz-in-der-umsetzung/klimaschutz-und-bildung/klimaschutz-an-schulen/schulportraits/friedensburg-oberschule-1035462.php
BNE-Projekte im Jahr 21-22
BNE-Projekte im Jahr 21-22 an der Friedensburg-Oberschule
In 2021-22 haben wir uns um den Titel Energiesparmeister 2022 beworben – und uns diesen Titel auch gesichert! Details dazu findet man hier: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/energiesparmeister-2022/ !
Außerdem haben wir in 2021-22 uns mit folgenden BNE-Projekten intensiv beschäftigt:
1.: #FutureNow: Die virtuellen BNE-Energiespar-Workshops starteten beginnend ab Mitte April 2021 in Kooperation mit dem Goethe-Institut Irland und irländischen Schulen. Inzwischen haben wir uns auf das Thema FUTURE CITY LIFE konzentriert und kooperieren hierzu mit dem Naerum Gymnasium in Dänemark, das sich auch an #FutureNow (https://www.goethe.de/ins/ie/de/spr/eng/ftr.html) beteiligt.
Hier gibt es bereits eine Verstetigung: regelmäßige online-Treffen mit den beteiligten Partner:innen finden zwecks Austausch zu vielfältigen BNE-Themen statt (siehe auch https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/ ). Wir haben dieses Projekt auch in unseren Erasmus-Plan 2021-23 aufgenommen.
2.: Eine neue BNE-Kooperation mit der Deutschen Schule Hurlingham, Buenos Aires, Argentinien, startete Anfang 2021 und es gab virtuelle Vorbereitungen via Videokonferenzen. Der Schüler:innen-Austausch, der in diesem Zusammenhang für Januar 2022 geplant worden war, musste aber schon vor einiger Zeit wegen der Corona-Entwicklung auf unbestimmte Zeit verschoben werden - wir bleiben aber am Thema dran.
Da BNE und Energie-Einsparung zur DNA unserer Friedensburg-Oberschule gehört, haben wir diese zentralen Themen auch in 2021/22 weiterentwickelt: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
Neu hinzugekommen sind folgende BNE-Projekte:
1. Am 14.6.2021 war es endlich so weit: Christiane Flechtner, Journalistin und Fotografin, konnte uns den schon zum WORLD EARTH DAY angebotenen Workshop mit dem Leistungskurs Biologie des 12. Jahrgangs von Herrn Böker endlich anbieten - Corona-bedingt war der erste Versuch dazu bisher leider ausgefallen. Dieses Angebot wurde der Friedensburg-Oberschule von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf - Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt) namentlich durch Juliane Brix dankenswerterweise angeboten. Details unter: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/world-earth-day/
2. Wir planen mit den Schüler:innen, unserer Schulleitung und unseren Schulgremien eine Klimavereinbarung innerhalb unserer Schulgemeinschaft zu erarbeiten. Die Erstellung einer solchen Klimavereinbarung wird gefördert und unterstützt von der Berliner Schulsenatorin.
3. Wir haben uns als Modellschule beworben beim NKI-Verbundprojekt „Fassadenbegrünung und Biomasseverwertung für Klimaschutz an Schulen (Kurz: FABIKLI https://www.fabikli.de). Durchgeführt wird das Projekt vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) e.V. und der Technischen Universität Berlin (TUB) in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) und vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
Ziele des Projekts FABIKLI sind:
• - die Fassadenbegrünung innerstädtischer Schulen
• - die Nutzung dabei erzeugter Biomasse mit einer positiven energetischen Gesamtbilanz
• - dieses Konzept sichtbar zu machen und in die Bildungsarbeit an Schulen zu integrieren
Mit seinem Projektansatz wendet sich FABIKLI direkt an die Generation, die vom Klimawandel in Deutschland am stärksten betroffen und gefordert sein wird – die Schüler:innen.
Für die Umsetzung soll unser Schulgebäude mit einer Vertikalbegrünung ausgestattet werden. Schüler:innen würden anhand der Begrünung unterschiedlichste ökologische Aspekte, z.B. Biodiversität, Klimatologie, lokal produzierte Nahrungsmittel oder energetische und stoffliche Verwertung von Biomasse nahegebracht. Neben CO2- Speicherung durch die Biomasse und deren Verwertung liegt ein weiterer Fokus auf dem Einsparpotential für CO2-Äquivalente bezüglich Heiz- und Kühlenergie sowie Einsparung von Energie für nicht eingeleitetes Regenwasser. Hinzu werden die Themenfelder regenerative Energiesysteme, Umweltdienstleistungen, Flächenverbrauch, Konsumverhalten und Umweltpsychologie, Hochwasserentlastung, Luftreinhaltung, Lärm- und Stressminderung sowie Erhaltung der Biologischen Vielfalt adressiert.
Für die Implementierung in die Bildungsarbeit werden zielgruppengerechte Onlinekurse zu den Messungen und Ergebnissen vor Ort sowie den oben genannten Themenfeldern bereitgestellt. Außerdem werden bedarfsgerechte praktische Workshops zu Ernte und Verwertungsszenarien mit Bezug zu den Fächern Biologie, Physik, Chemie und Geographie angeboten.
Die Planungs- und Installationskosten der Fassadenbegrünung übernimmt für die ausgewählten Schulen der Bezirk. Zusätzlich erhält eine ausgewählte Schulen bei erfolgreicher Installation ein Preisgeld von jeweils 3.000 EUR zur freien Verfügung für Klimaschutzmaßnahmen bzw. den BNE-Bereich. Nach Ablauf des Projekts würde unsere Schule die Pflege der Anlage übernehmen.
Die TU Berlin hat dafür ein sehr pflegeleichtes Konzept entwickelt, was die Pflege von unten, ohne Leiter, Hebebühne oder sonstige Steighilfen ermöglicht. Bei Einsatz einjähriger Pflanzen ergäbe sich im Winterhalbjahr gar kein Aufwand. In vorbereitenden Planungsworkshops wird die Fassadenbegrünung an die Bedürfnisse der Schule sowie das Schulprofil angepasst.
Es erfolgt ein wissenschaftliches Monitoring der Wachstumsbedingungen und des Aufwuchses der Biomasse über einen Zeitraum von zwei Jahren durch die TU Berlin. Begleitet werden soll die Fassadenbegrünung von einer aus Hochbeeten bestehenden Outdoor-Klimaschutzausstellung mit Fokus auf Energiepflanzen.
An unserer Schule soll das Projekt dauerhaft in der berufsorientierten Projektarbeit (https://www.fosberlin.eu/fachbereiche/berufsorientierte-projekte-bop/ ) im Bereich Naturwissenschaften (https://www.fosberlin.eu/fachbereiche/biologie/projekte/berufsorientierte-projekte-bop-nawi/ ) integriert werden, so dass ein Kurs mit der dazugehörigen Lehrkraft die Fassadenbegrünung über vier Schuljahre vom 7. bis zum 10. Schuljahr betreuen und begleiten wird.
4. Am 29.10.2021 besuchten die Profilkurse Biologie den Film "#2030 Aufschrei der Jugend“ und hatten danach die Gelegenheit, sich professionell mit den Inhalten des Films, der sich mit der „fridays for future“-Bewegung auseinandersetzt, auseinanderzusetzen.
5. Am 1.11.2021 haben die Biologie-Leistungskurse der Friedensburg-Oberschule eine Delegation (mit Lehrkräften) aus Sri Lanka mit Unterstützung der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf (https://sbne.de) in unsere Schule geladen. Die Gäste aus Sri Lanka stellten uns konkret und sehr anschaulich die Plastikproblematik in ihrem Land vor. Wir konnten Fragen behandelt wie: Was haben unser Plastikmüll und die Strände in Sri Lanka miteinander zu tun (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/plastikmuell-in-sri-lanka/)? Wie gehen wir mit unserem Müll im privaten Umfeld und in Deutschland um? Dabei hatten wir auch die Gelegenheit bereits die Bildungsbox #2030 kennenzulernen: In 10 unterschiedlichen, spannenden Modulen werden darin interaktiv die Themen Plastikmüll und Meeresschutz behandelt (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/test/).
6. Einige Lehrkräfte unserer Schule haben - angeregt durch den Besuch der Delegation aus Sri Lanka - die Fortbildung zur Nutzung der Education Box #2030, einem englischsprachiges Bildungsmaterial ab Klasse 7 rund um die Themen Meeresschutz, Plastikmüllvermeidung und die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, erfolgreich besucht. Die Education Box #2030 ist das Ergebnis des Partnerschaftsprojektes mit der Kommune Kalpitiya/Sri Lanka, die wir am 1.11.2021 persönlich kennen lernen durften, dem Startup Merijaan und weiteren Beteiligten.
Somit sind wir eine der ersten Schulen, die die Bildungsbox #2030 überantwortet bekommen. Die feierliche Übereichung der Box durch die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf an Vertreter:innen unserer Schule fand am 8.2.2022 in einem feierlichen kleine Rahmen statt und eine Willkommensklasse unserer Schule wird die erste Klasse sein, die mit diesem Material zu BNE-Themen arbeiten wird (https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/sbne/ )
7. Ein Leistungskurs Biologie unserer Schule wird beim UmweltBundesWettbewerb (https://www.scienceolympiaden.de/buw) in diesem Jahr teilnehmen und hofft mit ihrer Arbeit zur Trockenresistenz durch Symbiose die Umweltprobleme des Klimawandels künftig etwas kleiner zu machen.
Autor Michael Böker
Friedensburg-Oberschule
BNE-Projekte im Jahr 20-21
BNE-Projekte im Jahr 20-21 an der Friedensburg-Oberschule
Wie wir unsere Friedensburg-Oberschule klima- und umweltfreundlicher gestalten …
Unsere #klimachallenge:
Schon seit einigen Jahren wird an unserer Schule Klima- und Umweltschutz großgeschrieben.
Wir möchten das nicht als „one-hit-wonder“ nur einmal kurz aufblühen lassen, sondern wir möchten, dass Klima- und Umweltschutz in die DNA unserer Schule fest verankert ist.
Somit greifen wir das Thema zu Beginn eines jeden Schuljahres erneut möglichst mit einer Schüler*innengruppe, erneut auf, die die Aktivitäten koordiniert und von der aus das Thema allgegenwärtig in den Schulalltag ausstrahlt.
Aufgrund unserer vielfältigen Aktivitäten im Klimaschutz wurden wir auch in den Atlas der Klimaschutzschulen aufgenommen und wurden als Leuchtturmschule für den Klimaschutz von der Senatsverwaltung für Umwelt ausgezeichnet. Wir haben auch schon an einer ganzen Reihe von Umwelt- und Klimaschutz-Wettbewerben teilgenommen und auch einige sehr gute Anerkennung erzielt.
Es ist uns aufgefallen, dass unsere Schüler*innen immer dann, wenn sie sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ an unserer Schule auseinandersetzen, vielfältige neue Kompetenzen im sozial-emotionalen, aber auch im kommunikativen und argumentativen Bereich entwickeln. Unsere Schüler*innen zeigen immer dann, wenn sie sich mit BNE beschäftigen, dass sie …
- verantwortungsbewusster mit der Umwelt und sich selbst umgehen.
- einen verantwortungsbewussteren Umgang mit „ihrer“ Schule und ihren Mit- Schüler*innen gewinnen.
- mehr Verantwortung für ihre eigenen Projekte übernehmen.
- mit mehr Lebensfreude in „ihre“ Schule. gehen
- auch mehr Mit- Schüler*innen motivieren, sich an Projekten zur Nachhaltigkeit zu beteiligen und damit das Gruppengefühl mehr stärken.
- eine höhere emotionale Kompetenz zeigen.
- erkennen, dass nahezu generell gilt, dass ökologische Verbesserungen mit ökonomischen Verbesserungen einhergehen.
- die selbst erarbeiteten Preise und/oder selbst eingesparten Geldbeträge mehr zu schätzen wissen als „Finanzspritzen“, die ohne Vorleistung (und/oder –arbeit) der Schüler*innen vom Schulträger auf die Schule „herabregnen“.
- zu den durch ihre Aktivität erst möglich gewordenen pädagogischen Neuerungen eine besonders aufgeschlossene Grundhaltung entwickeln.
- enorme handwerkliche Kompetenzzuwächse zeigen.
Daher empfinden wir es als Schulgemeinschaft besonders lohnenswert, ökologische Projekte gemeinsam voranzutreiben, weil deren Auswirkungen sich auf die Umwelt und das Schulleben zugleich positiv auswirken. Da der Klima- und Umweltschutz bei uns explizit eine Sache der GESAMTEN Schulgemeinschaft ist, betonen wir, dass dies ein gemeinsames Projekt freiwilliger Beteiligter unserer Schulgemeinschaft ist.
Mehr Klimaschutz kann gezielt erreicht werden durch:
• Einsparung bei der Nutzung fossiler Energieträger
• Senkung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre durch Aktivierung sogenannter „CO2-Senken“
Unsere Projekte zielen also in der Regel auf mindestens einen dieser beiden Aspekte hin.
Partizipation:
Die Projekte gehen alle auf die eigenen Ideen der Schüler*innen zurück – es ist IHR Projekt.
Kompetenzerwerb:
Dieser Profilkurs hat vor allem dazu gelernt, wie gutes Argumentieren gelingen kann.
Zudem wurden neue Kompetenzen und praktische Fähigkeiten bei der Erstellung der Projekte erworben.
Klimaschutz:
Alle Projekte zum Klimaschutz, die auf unseren Homepages dokumentiert sind, befinden sich bereits in der praktischen Anwendung:
https://www.fosberlin.eu/projekte/klimaschutz/projekte-2019-2020/nachgefragt-hoch-3-1-1/
https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
https://www.fosberlin.eu/fachbereiche/bop-berufsorientierte-projekte/
Kommunikation:
In den aktuellen „Corona-Times“ werden unsere beiden Homepages (alte–bewährte & neue-innovative) zur Kommunikation genutzt:
https://www.fosberlin.eu/projekte/klimaschutz/projekte-2019-2020/nachgefragt-hoch-3-1-1/
https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
https://www.fosberlin.eu/fachbereiche/bop-berufsorientierte-projekte/
Die Schüler*innen haben sich gegen Instagram als Konzern entschieden, weil auf diesem Wege die privaten Daten der Schüler*innen nicht gesichert seien und daher möchten sich unsere Schüler*innen auf unsere eigenen Verbreitungswege konzentrieren.
Nachhaltigkeit:
Schon seit einigen Jahren wird an unserer Schule Klima- und Umweltschutz großgeschrieben.
Wir möchten das nicht als „one-hit-wonder“ nur einmal kurz aufblühen lassen, sondern wir möchten, dass Klima- und Umweltschutz in die DNA unserer Schule fest verankert ist.
Somit greifen wir das Thema zu Beginn eines jeden Schuljahres erneut möglichst mit einer Schüler*innengruppe, erneut auf, die die Aktivitäten koordiniert und von der aus das Thema allgegenwärtig in den Schulalltag ausstrahlt.
Aufgrund unserer vielfältigen Aktivitäten im Klimaschutz wurden wir auch in den Atlas der Klimaschutzschulen aufgenommen und wurden als Leuchtturmschule für den Klimaschutz von der Senatsverwaltung für Umwelt ausgezeichnet. Wir haben auch schon an einer ganzen Reihe von Umwelt- und Klimaschutz-Wettbewerben teilgenommen und auch einige sehr gute Anerkennung erzielt.
Wir bleiben in jedem Fall am Ball und mit uns muss man beim Thema Klima- und Umweltschutz rechnen – aufgeben ist nicht drin …
Unsere aktuellen Projekte:
https://www.fosberlin.eu/projekte/klimaschutz/projekte-2019-2020/nachgefragt-hoch-3-1-1/
https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/
https://www.fosberlin.eu/fachbereiche/bop-berufsorientierte-projekte/
Am 13.2.2020 hatte der Profilkurs 11. Jahrgang Biologie von Herrn Böker das Glück, am Programm Nachgefragt³ – Expert*innen, Expeditionen, Aktionen für den Klimaschutz organisiert von BildungsCent e.V. über vier Schulstunden teilnehmen zu dürfen. Ziel des Projekts war es, dass sich unsere Schüler*innen aktiv mit den Themen Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels intensiv auseinandersetzen.
Das innovative Bildungsformat brachte an diesem Tag die 18 Schüler*innen mit Expert*innen zum Thema Klimawandel zusammen.
Zwei Menschen aus Berlin und Umgebung, die sich beruflich mit den Themen Klimaschutz und Folgen des Klimawandels auseinandersetzen, kamen an unsere Schule:
Frau Buki Akomolafe, Modedesignerin und Gründerin des gleichnamigen nachhaltigen Modelabels
Frau Farah Mohammadzadeh Valencia vom Thinktank Agora Energiewende
Moderiert wurde das alles von Vivian Jehle, Anna Boehme und Tamara Stalitza von BildungsCent e.V. (https://www.bildungscent.de).
Außerdem nahm auch Frau Corina Conrad-Beck Referentin im Referat Klimaschutz und Klimaanpassung aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Arbeitsgruppe Klimaschutz und Klimaanpassung, Bildungsprojekte, an der Gesprächsrunde teil. Sie zeigt sich sehr beeindruckt von dem Engagement unserer Schüler*innen und unserer Schule für den Klimaschutz und motivierte uns, auch in Zukunft hier aktiv zu bleiben und uns weiterhin bei Klimaschutz-Wettbewerben zu bewerben. Diesen Rat nehmen wir gern an.
Vorbehaltlich der weiteren Förderung durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz werden wir in naher Zukunft mit diesem Kurs auch noch die weiteren Formate von Nachgefragt³ – Expert*innen, Expeditionen, Aktionen für den Klimaschutz durchlaufen - die Schüler*innen freuen sich schon darauf:
Im Format Expeditionen unternehmen die Schüler*innen eine Exkursion zu einem eindrucksvollen Ort in Berlin und im Umkreis, in dem der Klimawandel konkret erlebbar wird. BildungsCent e.V. organisiert die Exkursion und übernimmt alle entstehenden Kosten inklusive einem gemeinsamen Mittagessen.
Im Format Aktionen entwickeln unsere Schüler*innen eigene Projektideen und Aktionen zum Klimaschutz ganz konkret für unsere Friedensburg-Oberschule. BildungsCent e.V. moderiert dann gemeinsam mit der Initiative Neues Lernen e.V. einen Design-Thinking-Workshop für unsere Schüler*innen.
Wie wir unsere Schule umweltfreundlicher gestalten …
Die diesjährigen Produkte der Schüler:innen und auch die aus den Vorjahren können Sie hier einsehen: https://www.fosberlin.eu/projekte/klima-und-umweltschutz/




BNE-Projekte im Jahr 19-20
BNE-Projekte im Jahr 19-20 an der Friedensburg-Oberschule
Wie wir unsere Friedensburg-Oberschule klima- und umweltfreundlicher gestalten …
Unsere #klimachallenge:
Schon seit einigen Jahren wird an unserer Schule Klima- und Umweltschutz großgeschrieben.
Wir möchten das nicht als „one-hit-wonder“ nur einmal kurz aufblühen lassen, sondern wir möchten, dass Klima- und Umweltschutz in die DNA unserer Schule fest verankert ist.
Somit greifen wir das Thema zu Beginn eines jeden Schuljahres erneut möglichst mit einer Schüler*innengruppe, erneut auf, die die Aktivitäten koordiniert und von der aus das Thema allgegenwärtig in den Schulalltag ausstrahlt.
Aufgrund unserer vielfältigen Aktivitäten im Klimaschutz wurden wir auch in den Atlas der Klimaschutzschulen aufgenommen und wurden als Leuchtturmschule für den Klimaschutz von der Senatsverwaltung für Umwelt ausgezeichnet. Wir haben auch schon an einer ganzen Reihe von Umwelt- und Klimaschutz-Wettbewerben teilgenommen und auch einige sehr gute Anerkennung erzielt.
Es ist uns aufgefallen, dass unsere Schüler*innen immer dann, wenn sie sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ an unserer Schule auseinandersetzen,
- verantwortungsbewusster mit der Umwelt und sich selbst umgehen.
- einen verantwortungsbewussteren Umgang mit „ihrer“ Schule und ihren Mit- Schüler*innen gewinnen.
- mehr Verantwortung für ihre eigenen Projekte übernehmen.
- mit mehr Lebensfreude in „ihre“ Schule. gehen
- auch mehr Mit- Schüler*innen motivieren, sich an Projekten zur Nachhaltigkeit zu beteiligen und damit das Gruppengefühl mehr stärken.
- eine höhere emotionale Kompetenz zeigen.
- erkennen, dass nahezu generell gilt, dass ökologische Verbesserungen mit ökonomischen Verbesserungen einhergehen.
- die selbst erarbeiteten Preise und/oder selbst eingesparten Geldbeträge mehr zu schätzen wissen als „Finanzspritzen“, die ohne Vorleistung (und/oder –arbeit) der Schüler*innen vom Schulträger auf die Schule „herabregnen“.
- zu den durch ihre Aktivität erst möglich gewordenen pädagogischen Neuerungen eine besonders aufgeschlossene Grundhaltung entwickeln.
- vielfältige neue Kompetenzen im sozial-emotionalen, aber auch im kommunikativen und argumentativen Bereich entwickeln.
- enorme handwerkliche Kompetenzzuwächse zeigen.
Daher empfinden wir es als Schulgemeinschaft besonders lohnend, ökologische Projekte gemeinsam voranzutreiben, weil deren Auswirkungen sich auf die Umwelt und das Schulleben zugleich positiv auswirken. Da der Klima- und Umweltschutz bei uns explizit eine Sache der GESAMTEN Schulgemeinschaft ist, betonen wir, dass dies ein gemeinsames Projekt freiwilliger Beteiligter unserer Schulgemeinschaft ist.
Mehr Klimaschutz kann gezielt erreicht werden durch:
• Einsparung bei der Nutzung fossiler Energieträger
• Senkung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre durch Aktivierung sogenannter „CO2-Senken“
Unsere Projekte zielen also in der Regel auf mindestens einen dieser beiden Aspekte hin.
Partizipation:
Die Projekte gehen alle auf die eigenen Ideen der Schüler*innen zurück – es ist IHR Projekt.
Kompetenzerwerb:
Dieser Profilkurs hat vor allem dazu gelernt, wie gutes Argumentieren gelingen kann.
Zudem wurden neue Kompetenzen und praktische Fähigkeiten bei der Erstellung der Projekte erworben.
Klimaschutz:
Alle Projekte zum Klimaschutz, die auf unseren Homepages dokumentiert sind, befinden sich bereits in der praktischen Anwendung.
Kommunikation:
In den aktuellen Corona-Times werden unsere beiden Homepages (alte–bewährte & neue-innovative) zur Kommunikation genutzt.
Nachhaltigkeit:
Schon seit einigen Jahren wird an unserer Schule Klima- und Umweltschutz großgeschrieben.
Wir möchten das nicht als „one-hit-wonder“ nur einmal kurz aufblühen lassen, sondern wir möchten, dass Klima- und Umweltschutz in die DNA unserer Schule fest verankert ist.
Somit greifen wir das Thema zu Beginn eines jeden Schuljahres erneut möglichst mit einer Schüler*innengruppe, erneut auf, die die Aktivitäten koordiniert und von der aus das Thema allgegenwärtig in den Schulalltag ausstrahlt.
Aufgrund unserer vielfältigen Aktivitäten im Klimaschutz wurden wir auch in den Atlas der Klimaschutzschulen aufgenommen und wurden als Leuchtturmschule für den Klimaschutz von der Senatsverwaltung für Umwelt ausgezeichnet. Wir haben auch schon an einer ganzen Reihe von Umwelt- und Klimaschutz-Wettbewerben teilgenommen und auch einige sehr gute Anerkennung erzielt.
Wir bleiben in jedem Fall am Ball und mit uns muss man beim Thema Klima- und Umweltschutz – aufgeben ist nicht drin…
BNE Projekte im Jahr 18-19
Einleitung Beiträge der FOS zum Klima- und Umweltschutz Projekt
02 Details zum Projekt: AG FOS-Klima-, Energie- und Umweltdetektive Projekt
03 Details zum Projekt: Gesammelte Projekte des Chemie Profilkurses Projekt
04 Details zum Projekt: Energie-Sparlampen Projekt
05 Details zum Projekt: „Aufpassen statt ausdrucken“ Projekt
06 Details zum Projekt: Pflanzen in der Schule pflanzen Projekt
07 Details zum Projekt: Geschirr statt Plastik Projekt
08 Details zum Projekt: Mülltrennung Projekt
09 Details zum Projekt: Der „Basketmüll“ Projekt
10 Details zum Projekt: Blumenplantagen auf der Friedensburg-Oberschule Projekt
11 Details zum Projekt: Jugend forscht AG Projekt
12 Details zum Projekt: Aquarien AG Projekt
13 Details zum Projekt: Mykorrhiza - die Zukunft des Düngens? Projekt
14 Details zum Projekt: Das Klimafenster Projekt
15 Details zum Projekt: Projekt Schulgarten/Hochbeete-Garten Projekt
16a Details zum Projekt: KEEKS Klimafreundliche Mensa Projekt
16b Details zum Projekt: Klimawoche in der Mensa - Fragebogen Projekt
16c Details zum Projekt: Sattes Klima Projekt
BNE-Projekte 17-18
Überblick über die Klimaschutzprojekte der FOS Projekt
Energie- und Umweltdedektive Projekt
Mykorrhiza (Selin Saglam) Projekt
Der intelligente Mülleimer (Charlotte Schramme) Projekt
Populationswachstum Projekt
Solar-Warmwasser-Anlage Projekt
AGORA Projekt
Schulgarten Projekt
Workshop zu Energieformen und Energie sparen Projekt
Jugendforschungschiff in Tegel Projekt
Bau einer Kleinwindenergieanlage Projekt
BNE-Projekte vor 2017
Rückblick auf weiter zurück liegende Aktivitäten im Rahmen von Bildung für nachhaltige Entwicklungen der Friedensburg Oberschule: