BNE-Waldgarten
BNE-Waldgarten in Kooperation mit der SBNE und dem FOS-Förderverein e.V.


In Kooperation mit Herrn Barbosa (https://www.facebook.com/InLakEchPermacultura), der der SBNE Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf (https://sbne.de) und dem FOS-Förderverein e.V. (https://www.fos-foerderverein.de) wollen wir unseren Waldgarten in Zusammenarbeit mit internationalen Partner:innen weiterentwickeln: Wir möchten den Waldgarten, den wir in den letzten Schuljahren nach und nach auf dem Schulhof angelegt haben, in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerschulen weiterentwickeln. Auf unserem Schulhof haben wir mehrere Obstbäume und Sträucher sowie mehrjährige Gemüsepflanzen, Blumen und Kräuter gepflanzt. Dieses Konzept fördert die Artenvielfalt, verschönert gleichzeitig die Schule und bietet Nahrung für Menschen und Tiere (Insekten, Vögel und viele andere). Dieses Jahr möchten wir weitere Pflanzen hinzufügen und gleichzeitig in Materialien investieren (wie Baumpfähle, Namensschilder und/oder einen Gehweg). Wir möchten die Besuche einiger Partnerschulgruppen (zum Beispiel aus Fuertoventura oder Sri Lanka) nutzen, um ihnen unseren Garten zu zeigen, das Konzept zu erläutern und gemeinsam Gartenaktivitäten durchzuführen. Wir sind überzeugt, dass die Schaffung naturnaher Lernräume vielfältige Lern- und Experimentiermöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen bietet – sowohl für unsere Schüler:innen als auch für unsere Besucher:innen. Wir möchten zeigen, wie sich in einem begrenzten Raum, wie einem Schulhof, im urbanen Kontext ein kleines, komplexes Ökosystem gestalten lässt. Pflanzen, die essbare Früchte tragen, können zudem zu Ernten beitragen, die direkt verzehrt oder in der Schulküche verarbeitet werden können und eröffnen so viele weitere nachhaltige und pädagogische Möglichkeiten des Weiterarbeitens. Der direkte Kontakt mit Pflanzen und Tieren hilft uns zu verstehen, wie eng wir alle miteinander verbunden und Teil eines größeren Systems sind. Mit Projekten wie diesem möchten wir dazu beitragen, das Bewusstsein junger Generationen für Konsumgewohnheiten und den Respekt vor der Umwelt zu stärken.
Unser Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen (SDGs)
Mit unserem Projekt unterstützen wir aus ökologischer Sicht das Leben an Land (SDG 15), Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13), nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11), indem wir ein vielfältiges Ökosystem im urbanen Kontext entwickeln und so mehr Grünflächen und Lebensräume für verschiedene Insektenarten und andere Kleintiere schaffen. Aus einer sozial und menschlich geprägten Perspektive tragen diese Aktivitäten direkt und indirekt zur Geschlechtergleichheit (SDG 5), weniger Ungleichheiten (SDG 10) sowie zu nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion (SDG 12) bei, indem wir allen Schüler:innen unabhängig vom Geschlecht und Herkunft gleiche Chancen innerhalb der Gruppen bieten. Durch einfache und zugängliche Aktivitäten zeigen wir Möglichkeiten zur Selbstermächtigung auf und wir ermöglichen es, zu sehen, woher bestimmte Lebensmittel kommen, wie lange sie zum Wachsen brauchen und wie viel Arbeit damit verbunden ist. Was die internationale Zusammenarbeit betrifft, so steht diese sicherlich in Zusammenhang mit unseren internationalen Partnerschaften zur Erreichung der Ziele (SDG 17).
Unser Projekt im Detail:
Mit diesem Projekt wollen wir mehrere zentrale Themen angehen:
1. Die Notwendigkeit, mehr Grünflächen in Schulen zu schaffen (um die Biodiversität in Städten allgemein zu erhöhen, Lebensräume für Wildbienen und Kleintiere zu schaffen und Schüler:innen die Möglichkeit zu geben, sich mehr mit der Natur zu verbinden).
2. Die Notwendigkeit, bei jüngeren Generationen eine Kultur der Verbundenheit mit und des Respekts für die Natur zu fördern (die sich durch den wachsenden Einfluss sozialer Medien und Technologien zunehmend von ihr entfremden).
3. Die Notwendigkeit, einfache und klare Beispiele für die Herkunft bestimmter Lebensmittel zu geben, um das Ess- und Konsumverhalten zu beeinflussen.
4. Die Notwendigkeit, Räume zu schaffen, die als Beispiele dienen und andernorts nachgebildet werden können.
5. Erhöhung der Klimaresilienz der Friedenburg-Oberschule, um besser auf die möglichen Bedrohungen verursacht durch den Klimawandel vorbereitet zu sein.
Unsere wichtigsten Ziele:
Die Weiterentwicklung des bisherigen Schulgartens hin zu einem „Waldgartenkonzept“ und die Schaffung sichtbarer Bereiche hoher Biodiversität, die als Demonstrationsfläche für die Schule und Besucher:innen dienen und als Beispiel für andere Projekte bei uns aber auch in anderen Schulen fungieren können.
Wer soll davon profitieren?
Die Schüler:innen, die Lehrerkräfte dieser Schule, die Familien und Besuchergruppen, Partnerschulen und andere Schulen der Umgebung, Bienen und andere Insekten, Vögel und andere Kleintiere, das mikrobiologische Leben des Bodens, die Atmosphäre, das Wasser, das Klima und vieles mehr ...
Was wir genau vorhaben:
Das Projekt umfasst mehrere Aktivitäten, die zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt werden können: Wir werden verschiedene mehrjährige Gemüsesorten, Kräuter, Blumen und Bodendecker um die bestehenden Bäume und Sträucher herum pflanzen. Wir werden die Bäume mit Baumpfählen stützen, um ihr Wachstum zu fördern. Wir werden einen gut sichtbaren Gehweg anlegen, damit die bepflanzten Bereiche besucht und besichtigt werden können, ohne sie zu beschädigen und wir werden Namenschilder für die Pflanzen anfertigen, um diesen Garten noch lehrreicher zu gestalten (ähnlich wie ein botanischer Garten).
Wichtige Schritte der nächsten Monate:
Mai 26: Anpflanzen von weitere Kräutern und Blumen, Gartenpflege, Vorbereitung des Gehweges; Besuch der Gruppe aus Teneriffa und gemeinsame Gartenarbeiten.
Juni 26: Gartenpflege, Mulchen und Bewässern von Bäumen und Sträuchern, Besuch der Gruppe aus Sri Lanka und gemeinsame Gartenarbeiten.
August-September 26: Gartenpflege, Bewässerung von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen, Ernten, Fertigstellung des Gehwegs
September-Oktober 26: Gartenpflege, Bewässerung von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen, Ernten, Anpflanzen weiterer Stauden und winterharter Pflanzen
… to be continued …
Erhoffte Wirkung / Verbesserung:
Durch die Weiterentwicklung des Schulgartens hin zu einem Waldgarten möchten wir die Grünfläche und die Artenvielfalt auf dem Schulgelände erhöhen. Mit einem besonders artenreichen Demonstrationsgebiet schaffen wir vielfältige Vorteile für Schüler:innen und Lehrkräfte sowie Besucher.innen und bieten zugleich Lebensraum für Pflanzen, Insekten, Vögel und viele weitere Kleintiere. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch dieses Projekt Folgendes verbessert werden kann: die Biodiversität im urbanen Raum, das Potenzial für unkonventionelles Lernen innerhalb einer Schule, das Maß an Aufmerksamkeit, Sensibilität, Respekt und Zusammenarbeit zwischen Menschen und Respekt gegenüber der Natur ... die Vorteile sind eigentlich unzählig …
Wir werden die Ergebnisse hier auf unserer Homepage sukzessive präsentieren.















