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BEGA Pantomime

Bericht zum Pantomime Workshop

Zuallererst haben wir uns zum Einstieg zu einem Kreis versammelt und uns aufrecht hingestellt. Als nächstes haben uns gestreckt und unsere Durchblutung dadurch angeregt. Hierbei
ging es darum, seinen Atem genaustens zu spüren, seinen Körper und Boden genaustens wahrzunehmen und sich auf die kommenden Stunden vorzubereiten. Daraufhin haben wir gemeinsam pantomimisch einen großen Ring gehoben, einem Ball die Luft ausgedrückt, ein Gummiband gezogen, einen Ball geworfen und zu guter Letzt ein Stück Holz durchgeschlagen. Dies sollte uns für die kommende Pantomime aufwärmen. Außerdem hat uns die Übung die 5 verschiedenen Archetypen von Handlungen nahegebracht.
Als erste Übung sollten wir wie in einem Spiegel parallel die Bewegungen eines Partners nachahmen, welcher eine Alltagssituation vorspielen sollte. Diese Übung erfordert eine präzise Imitation, um den spiegelnden Effekt auch gut darstellen zu können. Außerdem wird ein leichtes Voraussehen des Partners benötigt, da man sich für die perfekte Wirkung möglichst zeitgleich bewegen muss . Wir wurden dann in Gruppen aufgeteilt und sollten jeweils zum Morgen, zum Mittag und zum Abend Alltagsszenen erfinden, welche zusammenhängend sind. Hierbei wurde unsere Kreativität und Darstellungskraft gefragt, Objekte wie Decke, Flasche oder Klamotten ohne Objekte darzustellen.
Daraufhin sollten wir uns weitere Alltagssituationen ausdenken, welche wir dieses Mal mit großen Emotionen spielen sollten. Die nächste Übung bestand darin, aus einem Schlüsselwort 5 Standbilder zu erfinden, welche einen Anfang, Hauptteil und Schlussteil haben. Mit dieser Übung haben wir uns intensiv mit der Spannungskurve und ihrem Aufbau auseinandergesetzt.
Nach der Übung sollte jeder von uns pantomimisch einen Würfel in jeweils verschiedenen Größen halten. Wir sollten dann die Würfel nach Größe stapeln und danach wieder abbauen. Durch diese Übung haben wir uns einerseits mit dem Raum auseinandergesetzt, andererseits war wichtig, dass wir die Größe von unserem Würfel plötzlich ändern können und deswegen acht darauf nehmen müssen. Daraufhin haben wir uns mit der Darstellung einer Wand in der Pantomime beschäftigt. Gemeinsam haben wir uns die einzelnen Schritte zum Abtasten der Wand und das Entlangziehen beigebracht.
Als Abschlussaufgabe sollten wir jeweils eine von vielen Postkarten ziehen und uns ein bis zwei Motive, die auf der Postkarte abgebildet sind, auswählen. Aus diesen Motiven sollten wir dann eine Szene bilden. Wir sollten uns dann mit einem Partner zusammensetzen und gemeinsam die Techniken, welche wir in dem Workshop gelernt haben, in unserem Stück einbauen. Hierbei war alles bisher Genannte gefragt, beispielsweise: Darstellung einer Wand, von Objekten, Raum, Mimik, Kräfte und vieles mehr.
Wir haben uns dann im Kreis gemeinsam nochmal hingehockt und sind durchgegangen, was wir gelernt haben und wofür die jeweiligen Übungen zugute sind. Falls jemand noch Fragen hatte, wurden diese auch im Sitzkreis beantwortet.
Zum Schluss haben wir den Ring, welchen wir in der Aufwärmübung gemeinsam pantomimisch gehoben haben, in die Luft geworfen und den Workshop damit beendet.

Dana, 29.08.2021 Berlin